G l e i c h s p a n n u n g s r e g l e r   &   N e t z t e i l e
S T A T R O N  F ĂŒ r s t e n w a l d e
Der VEB STATRON FĂŒrstenwalde produzierte bereits in den 1970er und 80er Jahren Labornetzteile sowie Trenntrafos, die in der DDR und den LĂ€ndern des RGW unter eigenem Markennamen vertrieben wurden. Parallel entwickelte und baute STATRON bereits frĂŒh GerĂ€te fĂŒr den Westexport ĂŒber CONRAD electronic. AuĂerdem liefen hier die zum Teil noch bei MEG entwickelten Lautsprecherchassis und -Boxen der BR-Serie vom Band. Der Hersteller produziert noch bis heute als STATRON GerĂ€tetechnik GmbH.
statron 301E â Gleichspannungsregler 1x 0 â 300 V / 0 â 100 mA
statron 303/1 â Gleich-/Wechselspannungsregler DC 0 â 15 / 150 / 300 V + AC 0 â 4 V; 6,3 V; 7,8 V; 9,6 V & 12,6 V
statron 303D â Gleichspannungsregler 1x 0 â 300 V / 0 â 300 mA
statron 220/2,25 â Wechselspannungsstabilisator 187 â 242V > 220 V
statron 2000/0,1 â Gleichspannungsregler 1x 250 â 2000 V / 0 â 100 mA
statron TG 15/0,5 â Gleichspannungsregler 1x 0 â 15 V / 0 â 0,5 A
statron TG 15/1 â Gleichspannungsregler 1x 0 â 1,5 / 15 V / 0 â 0,2 / 1 A, baugleich mit Typ 3201
statron TG 20/1 â Gleichspannungsregler 1x 0,5 â 20 V / 0 â 1 A
statron TG 20/6
Der Gleichspannungsregler TG 20/6 liefert eine stufenlos regelbare Gleichspannung von 0,5 â 20 V mit einer Stromleistung von bis zu 6 A. Die Spannung kann ĂŒber einen Grob- und Feinregler eingestellt werden, der Strom ĂŒber einen Regler mit Umschaltung in zwei Bereichen (1 A / 6 A). Ăber zwei analoge Messinstrumente werden die entsprechenden Ausgangswerte angezeigt. Das 534 x 300 x 216 cm groĂe und 22 kg schwere GerĂ€t ist kurzschlussfest ausgefĂŒhrt.
statron TG 30/0,1 â Gleichspannungsregler 1x 0,2 â 10 / 30 V / 10 â 50 / 300 mA
statron TG 30/1 â Gleichspannungsregler 1x 0 â 30 V / 0,01 â 1 A
statron TG 100/0,2 â Gleichspannungsregler 1x 0,2 â 100 V / 20 â 60 / 60 â 200 mA
statron TG 2003 â Gleichspannungsregler 1x 400 â 2000 V / 0 â 3 mA
statron Typ 1201 â Wechselspannungsregler 187 â 242 V > 220V / 0 â 500 VA
statron Typ 1202 â Wechselspannungsregler 187 â 242 V > 220V / 0 â 1000 VA
statron Typ 1203 â Wechselspannungsregler 187 â 242 V > 220 V / 0 â 2000 VA
statron Typ 1205 â Wechselspannungsregler 187 â 242V > 220 / 6,3 V / 0 â 150 VA
statron Typ 2203 â Festspannungsnetzteil, siehe Voltcraft 12 V / 2 A
statron Typ 2206 â Wechselrichter 12 V DC > 220 V AC
statron Typ 2208 â Festspannungsnetzteil 13,8 V / 20 A, siehe Voltcraft 13,8 V / 20 A
statron Typ 2223 â Gleichspannungsregler 1x 30 V / 2,5 A, siehe Voltcraft DC Power Supply 0âŠ30V / 2,5 A & TNG 35
statron Typ 2223.1 â Gleichspannungsregler 1x 30 V / 2,5 A, siehe Voltcraft DIGI 35
statron Typ 2224
Der abgebildete Gleichspannungsregler statron Typ 2224 wurde 1997 bei der STATRON GerĂ€tetechnik GmbH produziert. Das kurzschlussfeste GerĂ€t liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 0 bis 24 V mit einer Nenn-Stromleistung von 1,6 A. Der Ausgangsstrom und die Spannung lassen sich ĂŒber je zwei 270°-Tandem-Potis mit Grob- und Feinregelung stufenlos einstellen und werden ĂŒber ein umschaltbares Drehspulmessinstrument angezeigt. Zur kurzzeitigen Bereitstellung eines Ausgangsstroms von bis zu 6 A verfĂŒgt das GerĂ€t zusĂ€tzlich ĂŒber eine TemperaturĂŒberwachung mit ZwangskĂŒhlung mittels gĂ€ngigem CPU-KĂŒhler an der GehĂ€userĂŒckseite. Des Weiteren besitzt das Netzteil eine automatische Betriebszustandsumschaltung CV/CC und eine Ăberlastanzeige. Im auffĂ€llig massiven StahlblechgehĂ€use kam statt der zuvor selbst gewickelten Netztrafos und tschechischen Leistungstransistoren ein 24V-Trafo der Basler Electric Highland Il. Mexico und zwei MOTOROLA-Leistungstransistoren des Typs MJ15003 â ebenfalls aus mexikanischer Produktion â zum Einsatz. Der statron Typ 2224 wurde bis heute (2015) stetig weiter entwickelt und besitzt zumeist zwei 3œ-stelliges 7-Segment-LCD-Display zur Strom- und Spannungsanzeige.
statron Typ 2226 â Gleichspannungsregler 40 V / 5 A, siehe Voltcraft DC Power Supply 0âŠ40 V / 5A
statron Typ 2227 â Gleichspannungsregler 2x 3 0V / 2x 2,5 A, siehe Voltcraft DC Power Supply 2x 0âŠ30 V / 2x 2,5 A
statron Typ 2230 â Festspannungsnetzteil 13,8 V / 10 A, siehe Voltcraft 13,8 V / 10 A
statron Typ 2231 â Festspannungsnetzteil 13,8 V / 20 A, siehe Voltcraft 13,8 V / 20 A
statron Typ 2232 â Festspannungsnetzteil 13,8 V / 35 A, siehe Voltcraft 13,8 V / 35 A
statron Typ 2243
Der zum Ende der 1980er Jahre produzierte Spannungswandler Statron Typ 2243 erzeugt aus einer Gleichspannung von 12 V eine Wechselspannung von 220 V / 50 Hz mit bis zu 0,8 A (180 VA). Das GehÀuse entspricht weitestgehend den typischen VOLTCRAFT-ExportgerÀten (z.B. TNG 35).
statron Typ 2246 & 2251 â LadegerĂ€t 1,2 â 12V / 1,4 A, siehe Voltcraft Unilader
statron Typ 2253 â Festspannungsnetzteil, siehe Voltcraft 13,8 V / 3 A (5 A)
statron Model 2255 DC Power Supply 12âŠ14 V / 6 A
Das Netzteil statron Typ 2255 wurde wohl Anfang der 1990er Jahre auf Basis der fĂŒr CONRAD electronic produzierten VOLTCRAFT-Festspannungsnetzteile entwickelt (Bilder & Beschreibungen folgen weiter unten). Es liefert eine Ausgangsspannung von 13,8 V mit einer Dauerstromleistung von bis zu 6 A. Das GerĂ€t trĂ€gt nun nicht mehr den Export-Schriftzug, sondern die offizielle Herstellerangabe ergĂ€nzt um die Typennummer 2255. Der Vertrieb erfolgte aber unter anderem immer noch ĂŒber CONRAD. Im Katalog von 1992 heiĂt es zum âNetzgerĂ€t 12-14V/max. 6Aâ (Best.-Nr. 517402), das fĂŒr 125,- DM angeboten wird: âElektronisch stabilisiertes NetzgerĂ€t. Die Ausgangsspannung ist mit einem Regler im Bereich 12-14V = einstellbar. Dauerausgangsstrom 6A. Technische Daten: Netzspannung 230V~ ±5/10% / 50-60Hz, Schutzklasse 2, Ausgangsspannung 12-14V = (einstellbar), Abmessungen (L x B x H) 110 x 70 x 150 mm, Gewicht: 3kg.â.
Voltcraft Modell 2256 1,2âŠ15 V / 1,5 A (statron Typ 2256)
Das regelbare NetzgerĂ€t statron Typ 2256 wurde mindestens seit 1991 bei der STATRON GerĂ€tetechnik GmbH produziert und anfangs ausschlieĂlich ĂŒber den CONRAD-Versand als VOLTCRAFT Modell 2256 vertrieben. Es liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 1,2 bis 15 V bei einer Stromleistung von bis zu 1,5 A und war mit 110 x 70 x 150 mm sowie 1,2 kg der kleinste und leichteste STATRON-Gleichspannungsregler. Die Ausgangsspannung kann ĂŒber ein 270Âș-Potentiometer eingestellt werden und wird mittels kleinem Drehspulmessinstrument angezeigt. Auf eine regelbare Strombegrenzung wurde verzichtet. Ansonsten verfĂŒgt das GerĂ€t noch ĂŒber eine Netzanzeige mittels LED und eine Ăberstrombegrenzung. In dem abgebildeten GerĂ€t von 1991 kam der Trafo STATRON 2251 und ein Leistungstransistor des Typs BUK455 zum Einsatz. Auf einen Herstellerverweis wurde â wie bei CONRAD ĂŒblich â komplett verzichtet. Leider ist mir bei dem ansonsten sehr solide aufgebauten GerĂ€t eine Schwachstelle aufgefallen, die unter UmstĂ€nden auch eine gröĂere Serie betrifft. Hier wurden die Lackdrahtenden der Trafo-SekundĂ€rspule zur Platine hin mit KabelhĂŒlsen versehen, die ziemlich zerbröselt waren. Dieses kann schnell zu einem Kurzschluss zwischen den beiden miteinander verdrillten Leitern fĂŒhren. Die Leiterenden lassen sich natĂŒrlich sehr einfach mit zwei SchrumpfschlĂ€uchen oder abgezogenen Aderisolierungen neu abschirmen.
Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zum VOLTCRAFT NetzgerĂ€t 1,2-15V / max. 1,5A, das mit der Bestellnummer 517216 fĂŒr 59,50 DM angeboten wurde: âElektronisch stabilisiertes NetzgerĂ€t, Ăberstrombegrenzung, Ausgangsspannung stufenlos einstellbar, Anzeigeinstrument. Technische Daten: Netzspannung 230V~ ±5/10% / 50 - 60Hz, Schutzklasse II, Ausgangsspannung 1,2 â 15V=, stufenlos einstellbar, Abmessungen 110 x 70 x 150mm, Gewicht 1,2kgâ.
statron Typ 2256.1
Der zuvor beschriebene Gleichspannungsregler statron Typ 2256 wird noch bis heute (2018) als ĂŒberarbeitetes statron Typ 2256.1 weiter produziert. Das 110 mm breite und 70 mm tiefe GehĂ€use ist mit einer Höhe von 80 mm lediglich um 10 mm âgewachsenâ.
statron Typ 3200 â Gleichspannungsregler 1x 0 â 1,5 / 30 V / 0 â 0,05 / 0,3 A
statron Typ 3201 â Gleichspannungsregler 1x 0 â 1,5 / 15 V / 0 â 0,2 / 1 A, baugleich mit TG 15/1
statron Typ 3202 â Gleichspannungsregler 1x 1,5 â 100 V / 0 â 0,2 A
statron Typ 3203
Mit dem statron Typ 3203 startete in den 1970er Jahren eine ganze Serie von leistungsstarken 300VA-Gleichspannungsreglern im DDR-typischen 540 x 235 x 350 mm-GehĂ€usen (Typ 3203, 3206, 3217 & 3218). Der Typ 3203 liefert hierbei eine stabilisierte und stufenlos regelbare Gleichspannung von 0,01 â 30 V mit einer Dauerstromleistung von 10 A.
statron Typ 3205 â Gleichspannungsregler 2x 0,01 â 30 V / 0,05 â 1 A
statron Typ 3206
Der Gleichspannungsregler statron Typ 3206 wurde mindestens seit 1977 im VEB STATRON FĂŒrstenwalde produziert. Das 540 x 235 x 350 mm groĂe und 24,5 kg schwere GerĂ€t im ĂŒblichen DDR-MessgerĂ€tegehĂ€use liefert eine stabilisierte und stufenlos regelbare Gleichspannung von 0,01 â 75 V mit einer Dauerstromleistung von 4 A (bei spĂ€teren GerĂ€ten aus den 1980er Jahren: 0,01 â 70 V / 4 A).  Die beiden massefreien AusgĂ€nge sind kurzschlussfest ausgefĂŒhrt und verfĂŒgen ĂŒber eine automatische Betriebszustandsumschaltung zwischen CV und CC. Der Ausgangsstrom und die Ausgangsspannung können getrennt geregelt werden. Als Spannungsregler kam ein 10-Gang-Wendelpotentiometer zum Einsatz, als Stromregler ein konventionelles 270°-Poti. Auch die Anzeige erfolgte fĂŒr den Strom und die Spannung getrennt mittels zwei Analoginstrumenten aus dem VEB MeĂtechnik Mellenbach. In dem Netzteil wurden drei Transformatoren verbaut, zwei groĂe Bv3217.8.1 und ein kleiner Bv1205.7.1, auĂerdem insgesamt 24 500”F-Siebelkos und ein Leistungstransistor von TESLA. An der Front finden sich neben den Reglern, Zeigerinstrumenten und Ausgangsbuchsen der Netzschalter mit BetriebslĂ€mpchen, eine zusĂ€tzliche Masse-Anschlussbuchse, eine vor den Netzschalter gelegter 4 A-Schmelzsicherungseinsatz und eine weitere 0,1 A-Sicherung (vermutlich wie der kleine Trafo fĂŒr die Steuerung). An der RĂŒckseite gibt es neben einem weiteren Masseanschluss sieben steckbare LeitungsbrĂŒcken, deren Funktion ich noch nicht herausfinden konnte.
statron Typ 3207 â Gleichspannungsregler 1x 0,01 â 30 V / 0,05 â 1 A
statron Typ 3208 â Gleichspannungsregler 1x 0 â 300 V / 0 â 500 mA
statron Typ 3214
Der Gleichspannungsregler RFT 3214 verfĂŒgt ĂŒber einen stufenlos regelbaren Gleichspannungsausgang mit 0 bis 15 V und 1 A. Dieser lĂ€sst sich ĂŒber einen Drehschalter zwischen 7,5 V / 0,2 A, 7,5 V / 1 A, 15 V / 0,2 A und 15 V / 1 A umschalten. Der Strom sowie die Spannung kann ĂŒber zwei separate 270°-Potis stufenlos geregelt werden und wird ĂŒber das analoge Kombiinstrument da drĂŒber angezeigt. Auch hier lĂ€sst sich die Anzeige zwischen Strom und Spannung umschalten. Das StahlblechgehĂ€use entspricht in der Bauart denen der GerĂ€te aus dem VEB Radio & Fernsehen Karl-Marx-Stadt (SERUTE Chemnitz) und kam auch entsprechend grösser beim EO 174 oder PRĂCITRONIC GF 21/22 zum Einsatz. Das Messinstrument stammt aus dem VEB Messtechnik Mellenbach (MTM). Die beiden Netzsicherungen lassen sich an der RĂŒckseite ohne Ăffnen des GehĂ€uses wechseln. Parallel zum statron Typ  3214 gibt es auch das fast baugleiche statron Typ 3201 mit einer etwas abweichenden Spannungsauswahl.
statron Typ 3215 â Gleichspannungsregler 1x 0 â 7,5 V / 0 â 2 A
statron Typ 3216
Der statron Typ 3216 wurde ab Ende der 1970er Jahre im VEB STATRON FĂŒrstenwalde produziert und war der leistungsstĂ€rkste DDR-Gleichspannungsregler. Das mit 38 kg ziemlich schwere GerĂ€t im ĂŒblichen DDR-MessgerĂ€tegehĂ€use liefert eine stabilisierte und stufenlos regelbare Gleichspannung von 0,05 â 30 V mit einer Dauerstromleistung von 20 A (600 VA). Die beiden massefreien AusgĂ€nge sind kurzschlussfest ausgefĂŒhrt und verfĂŒgen ĂŒber eine automatische Betriebszustandsumschaltung zwischen CV und CC. Der Ausgangsstrom und die Ausgangsspannung können getrennt geregelt werden. Als Spannungsregler kam ein 10-Gang-Wendelpotentiometer zum Einsatz, als Stromregler ein konventionelles 270°-Poti. Auch die Anzeige erfolgte fĂŒr den Strom und die Spannung getrennt mittels zweier Analoginstrumente aus ungarischer Produktion (GANZ Instruments). An der Front finden sich neben den Reglern, Zeigerinstrumenten und Ausgangsbuchsen der Netzschalter mit BetriebslĂ€mpchen, eine zusĂ€tzliche Masse-Anschlussbuchse, zwei vor den Netzschalter gelegte 4 A-SchmelzsicherungseinsĂ€tze und eine weitere Sicherung (vermutlich fĂŒr die Steuerung). Die GerĂ€te wurden auch ĂŒber CONRAD electronic fĂŒr 985,- DM in Westdeutschland vertrieben (Anzeige unter statron Typ 3218).
statron Typ 3217
Der statron Typ 3217 wurde â vermutlich als Nachfolger des statron Typ 3203 - ab Ende der 1970er Jahre im VEB STATRON FĂŒrstenwalde produziert und war nach dem Typ 3216 der zweitstĂ€rkste DDR-Gleichspannungsregler. Das mit 23 kg ziemlich schwere GerĂ€t im ĂŒblichen DDR-MessgerĂ€tegehĂ€use liefert eine stabilisierte und stufenlos regelbare Gleichspannung von 0,01 â 30 V mit einer Dauerstromleistung von 10 A. Die beiden massefreien AusgĂ€nge sind kurzschlussfest ausgefĂŒhrt und verfĂŒgen ĂŒber eine automatische Betriebszustandsumschaltung zwischen CV und CC. Der Ausgangsstrom und die Ausgangsspannung können getrennt geregelt werden. Als Spannungsregler kam ein 10-Gang-Wendelpotentiometer zum Einsatz, als Stromregler ein konventionelles 270°-Poti. Auch die Anzeige erfolgte fĂŒr den Strom und die Spannung getrennt mittels zweier Analoginstrumente aus ungarischer Produktion (GANZ Instruments). In dem Netzteil wurden drei Transformatoren verbaut, zwei groĂe Bv3217.8.1 und ein kleiner Bv1205.7.1, auĂerdem insgesamt elf 4700”F-Siebelkos und ein Leistungstransistor KD502 von TESLA. An der Front finden sich neben den Reglern, Zeigerinstrumenten und Ausgangsbuchsen der Netzschalter mit BetriebslĂ€mpchen, eine zusĂ€tzliche Masse-Anschlussbuchse, zwei vor den Netzschalter gelegte 4 A-SchmelzsicherungseinsĂ€tze und eine weitere 0,1 A-Sicherung (vermutlich wie der kleine Trafo fĂŒr die Steuerung). An der RĂŒckseite gibt es neben einem weiteren Masseanschluss fĂŒnf steckbare LeitungsbrĂŒcken, deren Funktion ich noch nicht herausfinden konnte. Das 540 x 235 x 350 mm groĂe GerĂ€t wurde anfangs als RFT 3217 produziert. SpĂ€tere bis mindestens 1989 produzierte GerĂ€te trugen dann auf der Front die offizielle Bezeichnung statron Typ 3217 mit entsprechendem Hersteller Logo (abgebildetes GerĂ€t von 1989). Die GerĂ€te wurden auch ĂŒber CONRAD electronic fĂŒr 645,- DM in Westdeutschland vertrieben (Anzeige unter statron Typ 3218).
statron Typ 3218
Der Gleichspannungsregler statron Typ 3218 entspricht technisch und optisch weitestgehend dem zuvor beschriebenen Typ 3217, liefert jedoch eine Gleichspannung von 0,05 bis 75 V und 0,02 bis 4 A statt 30 V / 10 A (wie der VorgĂ€nger Typ 3206). Das GerĂ€t wurde zusammen mit dem 3216 und 3217 auch ĂŒber CONRAD electronic in Westdeutschland vertrieben. Im Hauptkatalog von 1990 heiĂt es zur gesamten Serie: âLabor-StromversorgungsgerĂ€te mit analoger Anzeige â Mit hohem Ausgangsstrom, stabilisiert mit sehr gutem Regelverhalten und geringer Restwelligkeit. Strom und Spannung stufenlos regelbar. Ein 10-Gang-Potentiometer dient zur sehr exakten Feineinstellung der Spannung. GroĂflĂ€chige Einbau-Messinstrumente zeigen Spannungs- und Stromwert gut ablesbar an. SelbstverstĂ€ndlich sind die GerĂ€te dauerkurzschlussfest. Farbe: Anthrazit mit hellgrauer Frontplatte.â Das statron Typ 3218 wurde hier fĂŒr 690,- DM angeboten.
statron Typ 3221
Der Gleichspannungsregler statron Typ 3221 liefert eine stabilisierte Spannung von 0 â 30V, die sich ĂŒber ein 270Âș-Poti stufenlos regeln lĂ€sst. Das GerĂ€t besitzt eine Strombegrenzung, die sich wahlweise von 0 â 150mA oder 0 â 1,5A einstellen lĂ€sst. Die Ausgangsspannung und der Ausgangsstrom wird ĂŒber ein umschaltbares 4x7-Segment-LED-Display in 100 mV / 10 mA-Schritten angezeigt. Das Eingreifen Spannungs- und Strombegrenzung wird ĂŒber jeweils eine LED signalisiert.
statron Typ 3221.1
Der Gleichspannungsregler statron Typ 3221.1 entspricht technisch dem zuvor beschriebenen statron Typ 3221, besitzt aber ein Drehspulmessinstrument statt der LED-Anzeige.
statron Typ 3222
Das Labornetzteil statron Typ 3222 verfĂŒgt ĂŒber zwei stufenlos regelbare GleichspannungsausgĂ€nge mit 0 bis 30 V und 2x 1,5 A. Neben dem positiven Spannungsabgriff (+30V) und einem Masseanschluss verfĂŒgt jeder Ausgang ĂŒber einen dritten negativen Spannungsanschluss (-30V). Die Spannung und Stromleistung können ĂŒber jeweils zwei mehrgĂ€ngige Potis eingestellt werden. Ăber einen zusĂ€tzlichen Schalter lĂ€sst sich der Ausgangsstrom von 1,5 A auf 0,15 A absenken. AuĂerdem kann die Spannung beider AusgĂ€nge gleichgesetzt werden, sodass sich diese zum Bereitstellen einer höheren Leistung parallelschalten lassen. Die digitalen Anzeigen beider AusgĂ€nge können zwischen Spannung und Strom umgeschaltet werden und bestehen aus vier 7-Segment-LED-Elementen.
statron Typ 3222.1 â baugleich mit dem statron Typ 3222, aber mit Analog-Instrumenten
statron Typ 3224 â Gleichspannungsregler -30 â +30V / 0 â 4 A
statron Typ 3225
Das Labornetzteil statron Typ 3225 verfĂŒgt ĂŒber drei stufenlos regelbare und einen festen GleichspannungsausgĂ€nge mit 2x 0,05 â 20 V / 0-1 A, 1x 0,05 â 30 V / 0 â 2,5 A und 1x 5 V / 4 A. Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zu dem GerĂ€t, das mit der Bestell-Nr. 517313 fĂŒr 1.198,- DM angeboten wurde: âLeistungsfĂ€higes Tisch-LaborstromversorgungsgerĂ€t fĂŒr Labor, PrĂŒfwesen, Institute und Schulen. Das GerĂ€t arbeitet nach dem Serienreglerprinzip und ist als Konstantspannungs- oder Konstantstromquelle einsetzbar. Die Anzeige der jeweiligen Betriebsart erfolgt durch Leuchtdioden. Anzeigeinstrument Klasse 1,5. Frontplatte Silber. ⊠Ausgangsspannungen bis 30V; Ausgangsströme bis 2,5A; Konstantspannungs-/Konstantstrombetrieb; gute Regeleigenschaften, niedrige Störwerte; FĂŒhlleitungsanschluss; vielfertige Fernsteuer- und Verkopplungsmöglichkeiten gleicher GerĂ€tetypen; 10-Gang-Potentiometer zur Spannungseinstellung; als Einzel-, Doppel- oder Vierfachstromversorgung aufgebaut; Ăberspannungsschutzâ.
statron Typ 3229 â siehe Statron elektronische Last 800 W
statron Typ 3231
Der Gleichspannungsregler statron Typ 3231 wurde ab Anfang der 1990er Jahre produziert. Das dauerkurzschlussfeste GerĂ€t liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 0 bis 32V mit einer Stromleistung von bis zu 6,4 A. Die Ausgangsspannung und der Ausgangsstrom lassen sich ĂŒber getrennte Grob- und Feinregler einstellen, die Anzeige erfolgt ĂŒber zwei Analoginstrumente (Typ 3231 A, Bild) oder ĂŒber zwei 3œ-stellige 7-Segment-LC-Displays (Typ 3231 D). Das 122 x 232 x 252 mm groĂe und 7,5 kg schwere Netzteil verfĂŒgt ĂŒber eine Taste zur Einstellung I max als Strombegrenzung. Bei dem abgebildeten GerĂ€t aus den frĂŒher 1990er Jahren kamen noch viele DDR-Bauteile zum Einsatz, die Strombegrenzung erfolgt ĂŒber zwei Leistungstransistoren des Typs TESLA KD605, der Transformator aus werkseigener Produktion. Die GerĂ€te werden aktuell (2025) immer noch als Typ 3231.10 weiter produziert.
statron Typ 3230, 3233 & 3234
Die Gleichspannungsregler der Serie 323x wurden ab Anfang der 1990er Jahre produziert. Sie liefern alle eine stabilisierte Gleichspannung von 0 bis 32V mit unterschiedlicher Stromleistung von 3,2 A (Typ 3230 A/D), 6,4 A (3231), 16 A (3233) oder 24A (3234). Die Anzeige der Ausgangsspannung und des Ausgangsstroms erfolgt ĂŒber zwei Analoginstrumente (Typ 32xx A) oder alternativ ĂŒber zwei 3œ-stellige 7-Segment-LC-Displays (Typ 32xx D). Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zu dieser GerĂ€teserie: âLaborstromversorgungsgerĂ€te mit digitaler bzw. analoger Anzeige fĂŒr Labor, Werkstatt und Ausbildung. Hohe Belastbarkeit, dauerkurzschlussfest, sehr gutes Regelverhalten und geringe Restwelligkeit. Die GerĂ€te sind 19-Zoll-fĂ€hig. Ausgangsspannung und âstrom sind jeweils ĂŒber Grob- und Feinpotentiometer im gesamten Bereich stufenlos einstellbar und werden getrennt angezeigt; wahlweise, je nach AusfĂŒhrung, digitale oder analoge Anzeige; Taste fĂŒr Einstellung I max als Strombegrenzung. Alle NetzgerĂ€te sind nach VDE 0411/0551 aufgebaut.â.
statron Typ 3320 â Stromversorgungseinheit 5 V / 1,5 A
statron Typ 3321 â Stromversorgungseinheit 12 V / 1,5 A
statron Typ 3322 â Stromversorgungseinheit 15 V / 1,25 A
statron Typ 3323 â Stromversorgungseinheit 24 V / 1 A
statron Typ 3324 â Stromversorgungseinheit 5 V / 2,8 A
statron Typ 3325 â Stromversorgungseinheit 12 V / 2 A
statron Typ 3326 â Stromversorgungseinheit 15 V / 1,75 A
statron Typ 3327 â Stromversorgungseinheit 24 V / 1,5 A
statron Typ 3328 & 3332 â Stromversorgungseinheit 5 V / 4,7 A
statron Typ 3329 & 3333 â Stromversorgungseinheit 12 V / 3 A
statron Typ 3330 & 3334 â Stromversorgungseinheit 15 V / 2,5 A
statron Typ 3331 & 3335 â Stromversorgungseinheit 24 V / 2 A
statron Typ 3336 â Stromversorgungseinheit 2x 12 V / 2x 1 A
statron Typ 3337 â Stromversorgungseinheit 2x 15 V / 2x 0,85 A
statron Typ 3338 â Stromversorgungseinheit 2x 18 V / 2x 0,75 A
statron Typ 3339 â Stromversorgungseinheit 2x 24 V / 2x 0,6 A
statron Typ 3340 â Stromversorgungseinheit 2x 12 V / 2x 1,5 A
statron Typ 3341 â Stromversorgungseinheit 2x 15 V / 2x 1,35 A
statron Typ 3342 â Stromversorgungseinheit 2x 18 V / 2x 1,2 A
statron Typ 3343 â Stromversorgungseinheit 2x 24 V / 2x 1 A
statron Typ 3344 â Stromversorgungseinheit +/-12 V / +/-0,2 A
statron Typ 3345 â Stromversorgungseinheit +/-15 V / +/-0,2 A
statron Typ 3346 â Stromversorgungseinheit +/-12 V / +/-0,5 A
statron Typ 3347 â Stromversorgungseinheit +/-15 V / +/-0,5 A
statron Typ 3348 â Stromversorgungseinheit 5 V & +/-12V / 2,8 A & +/-0,6 A
statron Typ 3349 â Stromversorgungseinheit 5 V & +/-15 V / 2,8 A & +/-0,6 A
statron Typ 3350 â Stromversorgungseinheit 5 / 12 V & -5 â 12V / 2,8 / 0,6 A & -0,4 â +0,6 A
statron Typ 4208 â Gleichspannungsregler
statron Typ 4209 â Gleichspannungsregler 0,05 â 3000 V / 0-0,2 A
statron Typ 4210 â Gleichspannungsregler 0 â 600 V / 0 â 0,2 A
statron Typ 4213 â Gleichspannungsregler -500 â + 1700 V / 1 mA
statron Typ 4221 â Gleichspannungsregler 0 â 600 V / 0 â 1 A
statron Typ 4222 â Gleichspannungsregler 0 â 1500 V / 0 â 0,2 A
N O R I S  r e g e l b a r e  L a b o r n e t z t e i l e  ( s t a t r o n )
Der CONRAD-Versand vertrieb ab 1981 STATRON-Netzteile aus DDR-Produktion unter dem Markennamen NORIS in Westdeutschland. SpĂ€ter erfolgte der Verkauf ĂŒber den Markennamen VOLTCRAFT. Die Firma Noris Electronic hatte ihren Sitz in der Leonhardstr. 3 in NĂŒrnberg. Hier finden sich heute die Arbeiterwohlfahrt und ein tĂŒrkischer GemĂŒseladen. Neben den unter eigenem Namen vermarkteten Netzteilen hat NORIS auch DDR-Multimeter wie den Vielfachmesser 3 oder das UNI 21 mit Original-Herstellerangabe in der Bundesrepublik vertrieben. Von den NORIS-Regelnetzteilen sind mir drei GerĂ€tetypen bekannt, die alle auf dem GehĂ€use keine erkennbare Modellbezeichnung tragen. Diese wurden fĂŒr den Westvertrieb bei STATRON im brandenburgischen FĂŒrstenwalde produziert. Die GehĂ€use sind bei diesen GerĂ€ten hinter dem silbernen Papieraufkleber nicht beschriftet. Offensichtlich wollte man sich seitens statron den Vertrieb auch ĂŒber andere Anbieter offenhalten. Neben den drei STATRON-GerĂ€ten gab es noch das NORIS TNG 1 (24 V / 2 A) und das NORIS TNG 5 (3 â 25 V / 3 A), offensichtlich aus Fernost.
NORIS Labornetzteil 0âŠ30 V / 1,2 A TNG 30 (statron)
Die abgebildete 1,2 A-AusfĂŒhrung liefert eine Ausgangsspannung von 0 bis 30 V, die sich mittels 270°-Poti stufenlos regeln lĂ€sst. Die analoge Anzeige kann zwischen Spannungs- und Strommessung umgeschaltet werden. Als Leistungstransistor kam ein auf dem rĂŒckseitigen KĂŒhlkörper montierter TESLA KD502 zum Einsatz. Das verbaute Messinstrument stammt offensichtlich als einziges Teil aus westdeutscher Produktion, wobei die ersten GerĂ€te auch noch mit DDR-Instrumenten versehen waren.
Das NORIS Labornetzteil 0âŠ30V / 1,2 A wurde in der Zeitschrift Funkschau 9/1983 unter den Neuheiten vorgestellt. In dem Artikel heiĂt es hierzu: âUniversell einsetzbar ist das von Conrad angebotene stabilisierte NetzgerĂ€t. Seine Ausgangsspannung ist von 3 bis 30 V stufenlos einstellbar, der maximal zu entnehmende Ausgangsstrom betrĂ€gt 1,2 A. Eine elektronische Strombegrenzung schĂŒtzt das GerĂ€t vor Ăberlast. Die Restwelligkeit der Ausgangsspannung bei 30 V / 1,2 A wird mit 1 mV angegeben, die Konstanz bei ± 10 % NetzspannungsĂ€nderung mit 0,05 %. Die Abmessungen des GerĂ€tes sind 140 mm x 120 mm x 260 mm, seine Masse liegt bei ca. 3 kg. ErhĂ€ltlich ist es zu einem Preis von 89,50 DM.â.
In einer CONRAD-Anzeige der Zeitschrift Funkschau 11/1983 heiĂt es zu dem GerĂ€t, das mit der Bestell-Nr. 518409 fĂŒr 89,- DM angeboten wurde: âHerausragend in QualitĂ€t und Preis â Stabilisiertes Universal-NetzgerĂ€t TNG 030 â ĂuĂerst robust und stabil aufgebaut, dauerleistungsfest auch bei kleinsten Spannungen, elektronische Strombegrenzung bei 1,3 A gegen Kurzschluss oder Ăberlastung (dauerkurzschlussfest) â Technische Daten: Eingangsspannung 220 V ±10%; Ausgangsspannung 0âŠ30V = stufenlos; Ausgangsstrom max. 1,2 A; Strombegrenzung ca. 1,3 A; SpannungsstabilitĂ€t (bei ± 10 % NetzspannungsĂ€nderung) 0,05 % (bei 100 % LastĂ€nderung) < 30 mV; Restwelligkeit (30 V / 1,2 A) ca. 2 mV eff; Abmessungen (B x H x T) 140 x 120 x 260 mm; Gewicht 2,5 kg; StĂŒck 89,- DMâ.
In einer weiteren CONRAD-Anzeige der Zeitschrift Funkschau 6/1983 heiĂt es zu dem GerĂ€t, das mit der Bestell-Nr. 518409 fĂŒr 89,- DM angeboten wurde: âHerausragend in der VerarbeitungsqualitĂ€t und doch sehr preiswert: Stabilisiertes Universal-NetzgerĂ€t TNG 030; 0 â 30 V stufenlos einstellbar; max. 1,2 A belastbar; dauerleistungsfest auch bei kleinsten Spannungen; mit Kombiinstrument fĂŒr V/A. Technische Daten: 220 V ±10%; Ausgang: 0âŠ30V = stufenlos; max. 1,2 A; Strombegrenzung ca. 1,3 A (dauerkurzschlussfest); SpannungsstabilitĂ€t 0,05 %; Restwelligkeit (30 V / 1,2 A) ca. 2 mV eff; Abmessungen (B x H x T) 140 x 120 x 260 mm; Gewicht 2,5 kg; StĂŒck 89,- DMâ.
In einer ganzseitigen CONRAD-Anzeige der Zeitschrift Funkschau 14/1983 heiĂt es zum âStabilisierten Universal-NetzgerĂ€t TNG 030â, das mit der Bestell-Nr. 518409 fĂŒr 89,- DM angeboten wurde: âDiese Neuentwicklung ist herausragend in QualitĂ€t und Preis, 0-30V max. 1,2A; Ă€uĂerst robust und stabil aufgebaut; dauerleistungsfest auch bei kleinsten Spannungen; elektronische Strombegrenzung bei 1,3A gegen Kurzschluss oder Ăberlastung (dauerkurzschlussfest); Technische Daten: Eingangsspannung 220V ±10%, Ausgangsspannung 0 â 30V= stufenlos, Ausgangsstrom max. 1,2A; Strombegrenzung: ca. 1,3A; SpannungsstabilitĂ€t (bei ±10% NetzspannungsĂ€nderung): 0,05%, (bei 100% LastĂ€nderung): <30mV; Restwelligkeit (30V/1,2A): ca. 2mV eff, Abmessungen (B x H x T) 140 x 120 x 260mm; Gewicht ca. 2,5kgâ.
NORIS Labornetzteil 4,5âŠ15 V / 5 A (statron)
Parallel zum zuvor beschriebenen GerĂ€t gab es noch eine technisch aufwendigere 5 A-AusfĂŒhrung mit einer Ausgangsspannung von 4,5 bis 15V. Hier wurde neben dem Leistungstransistor TESLA KD501 ein groĂer Siebelko mit 4700”F plus kleinerem Elko (dessen Wert ich nicht erkennen kann) verbaut. Optisch unterscheidet sie sich nur durch das verbaute DDR-Instrument.
NORIS Labornetzteil 3âŠ30V / 4A TNG 10 (statron)
Neben den beiden zuvor beschriebenen Varianten gab es noch eine etwas gröĂere und leistungsstĂ€rkere AusfĂŒhrung. Das 260 x 120 x 180 mm groĂe und 7,5 kg schwere GerĂ€t liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 3 bis 30V bei einer Ausgangsstromleistung von bis zu 4 A. Die Ausgangsspannung und der Ausgangsstrom wird ĂŒber zwei getrennte Drehspulmessinstrumente angezeigt und die Spannung lĂ€sst sich ĂŒber ein 270Âș-Poti regeln. Als Leistungstransistoren kamen zwei TESLA KD502 zum Einsatz.
V O L T C R A F T  r e g e l b a r e L a b o r n e t z t e i l e  ( s t a t r o n ,  E M G  &  T E S L A )
Ab Mitte der 1980er Jahre erfolgte der Vertrieb der fĂŒr CONRAD electronic bei STATRON produzierten Gleichspannungsregler ausschlieĂlich unter dem Markennamen VOLTCRAFT. Konkrete Typenbezeichnungen sucht man auch auf diesen GerĂ€ten meist vergebens. Die Fronten wurden nun mit weiĂem oder grauem Siebdruck beschriftet. SpĂ€tere â  ab 1989 produzierte â VOLTCRAFT-Gleichspannungsregler wurden offensichtlich bei EMG (Elektronikus MĂ©rökĂ©szĂŒlĂ©lek GyĂĄra) in Ungarn entwickelt und produziert, da diverse baugleiche GerĂ€te als EMG 181xx DC Power Supply existieren, diese aber auch wiederum eine groĂe Ăhnlichkeit mit zuvor und spĂ€ter produzierten STATRON-Netzteilen aufweisen. Insgesamt etwas aus der Reihe fĂ€llt das BK 127 C aus tschechischer Produktion. Aktuelle VOLTCRAFT-Labornetzteile stammen offensichtlich aus fernöstlicher Produktion und unterscheiden sich schon in der optischen Anmutung deutlich von ihren hochwertigeren VorgĂ€ngern aus Deutschland, Ungarn und Tschechien.
Voltcraft DC Power Supply 0âŠ30 V / 1,2 A TNG 30 (statron)
Das VOLTCRAFT DC Power Supply 0âŠ30 V / 1,2 A (TNG 30) wurde mindestens von 1987 bis 1990 als einfacheres GegenstĂŒck zum nachfolgend beschriebenen statron Typ 2223 in FĂŒrstenwalde produziert. Der Gleichspannungsregler liefert eine Spannung von 0 bis 30 V mit einem Ausgangsstrom von bis zu 1,2 A. Die Ausgangsspannung lĂ€sst sich ĂŒber ein 270°-Poti einstellen und wird ĂŒber ein Drehspulmessinstrumente angezeigt. In dem GerĂ€t kam ein Leistungstransistor des Typs TESLA KD502 zum Einsatz. Ansonsten weist es eine groĂe Ăhnlichkeit mit dem zuvor beschriebenen 30V/1,2A-NORIS-Netzteil auf, dessen Trafo auch ĂŒbernommen wurde.
SpĂ€tere â um 1989 produzierte â GerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber ein 270°-Tandem-Poti mit getrennter Grob- und Feineinstellung. Auch schaltungstechnisch ergaben sich diverse Ănderungen mit zwei verbauten Schaltkreisen. Im CONRAD-Katalog heiĂt es zum âStabilisierten Universal-NetzgerĂ€t TNG 30â, das mit der Bestell-Nr. 518409 fĂŒr 89,- DM angeboten wurde: âElektronisch stabilisiertes Gleichspannungs-NetzgerĂ€t fĂŒr Ausbildung, Werkstatt, Hobby und Modellbau. Die Ausgangsspannung und der Ausgangsstrom sind stufenlos einstellbar, so dass das GerĂ€t als Spannungs- und Stromquelle mit einstellbarer Leistungsbegrenzung verwendet werden kann. ..."
"... Die eingebaute Strombegrenzung schĂŒtzt die angeschlossenen Verbraucher vor Ăberlastung. SelbstverstĂ€ndlich ist das GerĂ€t kurzschlussfest. Ein umschaltbares Einbauinstrument dient zur Anzeige von Ausgangsspannung und âstrom. Technische Daten: Eingangsspannung 220V~ ±10% / 50Hz, Ausgangsspannung 0 â 30V= stufenlos einstellbar, Ausgangsstrom 0,01 â 1,2A stufenlos einstellbar, Spannungskonstanz bei ±10% NetzĂ€nderung â€30mV, Stromkonstanz bei ±10% NetzĂ€nderung â€0,05%, âŠbei 100% LastĂ€nderung â€5mA, Restwelligkeit (bei 30V/1,2A) †?mV eff, Gewicht ca. 2,5kg, Abmessungen (B x H x T) 140 x 120 x 260mm.â.
Voltcraft DC Power Supply 0âŠ30 V / 2,5 A Typ 2223 (statron Typ 2223)
Das abgebildete GerĂ€t von 1984 liefert eine Gleichspannung von 0 bis 30V mit einem Ausgangsstrom von bis zu 2,5A. Die Ausgangsspannung und Strombegrenzung lassen sich ĂŒber zwei 270°-Potis separat regeln und werden auch getrennt ĂŒber zwei Drehspul-Messinstrumente angezeigt. Neben einem gröĂeren Trafo und 4.700”F- statt 1.000”F-Siebelko kamen rĂŒckseitig nun zwei Leistungstransistoren des Typs TESLA KD502 (teilweise auch 2N3055) zum Einsatz. Ansonsten weist es eine groĂe Ăhnlichkeit mit dem zuvor beschriebenen 15V/5A-NORIS-Netzteil auf, dessen Trafo auch ĂŒbernommen wurde. Die ersten GerĂ€te trugen zusĂ€tzlich zum VOLTCRAFT-Schriftzug noch die offizielle STATRON-Typenbezeichnung âTyp 2223â (natĂŒrlich ohne Herstellerangabe). Die DDR-Produktion lĂ€sst sich aber trotz fehlendem Herkunftsverweis schon von auĂen sehr gut erkennen. So findet sich neben den tschechischen Leistungstransistoren das typische â mit âKabelwerk Oberspreeâ (KWO) beschriftete â Netzkabel, die ĂŒblichen DDR-Buchsen- und -Regler sowie bei Blick durch die LĂŒftungsschlitze der mit âstatronâ und âRFTâ beschriftete Trafo und Siebelko. Lediglich die beiden Drehspul-Messinstrumente stammen wohl aus westdeutscher Produktion und sind fast bauglich heute (2014) noch erhĂ€ltlich.
Voltcraft DC Power Supply 0âŠ30 V / 2,5 A TNG 35 (statron Typ 2223)
Bei spĂ€teren â optisch und technisch komplett identischen â GerĂ€ten wurde die STATRON-Typennr. 2223 auf der Front nicht mehr ausgewiesen und die getrennten Anschlussklemmen-Rahmen durch einen durchgehenden Rahmen ersetzt. Die Produktion erfolgte noch mindestens bis 1988. Das speziell fĂŒr CONRAD entwickelte GerĂ€t lieferte offensichtlich auch die Basis fĂŒr das heute (2014) noch produzierte statron Typ 2223.0.
Einige â technisch baugleiche â GerĂ€te besitzen teilweise andere Messinstrumente. Die statron Typ 2223 trugen fĂŒr den Vertrieb ĂŒber CONRAD electronic den Namen TNG 35. Diese Bezeichnung wurde spĂ€ter auch bei den tschechischen, ungarischen und noch spĂ€ter sogar fĂŒr die (weiĂen) Fernost-GerĂ€te ĂŒbernommen. In einer CONRAD-Anzeige der Zeitschrift Funkschau 7/1984 heiĂt es zu diesem GerĂ€t, das mit der Bestell-Nr. 518425 fĂŒr 119,- DM angeboten wurde: âĂuĂerst robust und stabil aufgebaut; dauerleistungsfest auch bei kleinsten Spannungen; erfĂŒllt ohne Probleme Schul- und Laboranforderungen; selbstverstĂ€ndlich VDE-gerecht gefertigt; Die technischen Daten halten allen Vergleichen mit GerĂ€ten weitaus höherer Preisklassen stand. ..."
"... Spannungsregler & Spannungsbegrenzer; Ausgangsspannung und -strom stufenlos verstellbar; Die Stabilisierung schĂŒtzt das GerĂ€t das und den angeschlossenen Verbraucher vor Ăberlastung. Das gerĂ€t ist dauerkurzschlussfest. Zwei Instrumente zeigen Ausgangsspannung und -strom an. Eingangsspannung: 220V ±10%, Ausgangsspannung 0 - 30V= stufenlos, Ausgangsstrom max. 2,5A stufenlos, Stromstabilisierung: 0,2 â 2,5A einstellbar; SpannungsstabilitĂ€t (bei ±10% NetzspannungsĂ€nderung): 0,05%, (bei 100% LastĂ€nderung): < 30mV, Stromkonstanz (bei ±10% NetzspannungsĂ€nderung): 0,2%, (bei 100% LastĂ€nderung): < 25mV; Restwelligkeit (30V/2,5A): 1mV eff, Abmessungen (B x H x T) 140 x 120 x 260 mm, Gewicht 3,5kg.â.
Die Anfang der 1990er Jahre produzierten statron Typ 2223 unterscheidet sich vom VorgĂ€nger durch den Wipp- statt Druck-Netzschalter und durch die ZEHNDER- statt der typischen DDR-Buchsen. Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zu diesem GerĂ€t, das mit der Bestell-Nr. 518425 fĂŒr mittlerweile 149,- DM angeboten wurde: âStabilisiertes Labor-NetzgerĂ€t TNG 35 â Deutsche Fertigung â Bei diesem Universal-NetzgerĂ€t ist Ausgangsspannung und -strom stufenlos einstellbar. Sie können je nach Bedarf mit Analog- oder Digitalanzeige geliefert werden und eignen sich ideal fĂŒr den Hobby- und Industriebereich. Die eingebaute Strombegrenzung schĂŒtzt die angeschlossenen Verbraucher vor Ăberlastung. Die GerĂ€te sind kurzschlussfest. Technische Daten: Eingangsspannung: 220V~/50Hz, Ausgangsspannung 0 - 30V= stufenlos, Ausgangsstrom 0 - 2,5A stufenlos, Strombegrenzung 0,02 - 2,5A einstellbar, SpannungsstabilitĂ€t bei ±10% NetzspannungsĂ€nderung 0,05%, bei 100% LastĂ€nderung < 30mV, Stromkonstanz bei ±10% NetzspannungsĂ€nderung 0,2%, bei 100% LastĂ€nderung < 25mV (âŠmA ?), Restwelligkeit (bei 30V/2,5A) 1mV eff, Abmessungen (B x H x T) 140 x 120 x 260 mm, Gewicht 3,5kg.â.
VOLTCRAFT DC Power Supply 0âŠ40 V / 5 A TNG 40 (statron Typ 2226)
Das kurzschlussfeste VOLTCRAFT DC Power Supply 0âŠ40 V / 5 A wurde von STATRON speziell fĂŒr den CONRAD-Versand entwickelt und mindestens von 1985 bis 1992 im brandenburgischen FĂŒrstenwalde produziert. Ein Verweis auf die ursprĂŒnglichen DDR-Herkunft fehlt â wie bei allen CONRAD-GerĂ€ten â komplett. Das 7 kg schwere GerĂ€t liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 0 bis 40 V bei einem Ausgangsstrom von bis zu 5 A. Spannung sowie Strom werden jeweils ĂŒber ein Drehspulmessinstrument dargestellt und können ĂŒber zwei getrennte 270°-Potis eingestellt werden. Des Weiteren steht je eine LED zur Anzeige der Spannungs- bzw. Strombegrenzung zur VerfĂŒgung.
Statt der westdeutschen Messinstrumente und DDR-Messbuchsen wurden teilweise auch ungarische Anzeigen von GANZ Instruments und ZEHNDER-Anschlussbuchsen verbaut. Im Inneren des mit 260 x 140 x 200 mm sehr kompakten GerĂ€tes findet sich mittig ein groĂzĂŒgig dimensionierter Netztrafo, rechts daneben drei 4.700ÎŒF-Siebelkos, die Spannungsreglerplatine sowie die Gleichrichterdioden und links zwei KĂŒhlkörper mit je einem Leistungstransistor des Typs TESLA KD502. Mittig ĂŒber dem Netztrafo wurde eine weitere Platine montiert mit zwei Relais des Typs GBR10.1, die jeweils bei Ăberschreitung von 13V und 27V Ausgangsspannung einzeln zuschaltet. Das VOLTCRAFT DC Power Supply 0âŠ40 V / 5 A lieferte offensichtlich die Basis fĂŒr das heute (2019) noch produzierte statron Typ 2226.0.
Das statron Typ 2226 trug fĂŒr den Vertrieb ĂŒber CONRAD electronic den Namen TNG 40, der aber auf dem GehĂ€use nicht ersichtlich ist. Diese Bezeichnung wurde spĂ€ter auch bei den ungarischen EMG 18143 ĂŒbernommen. Optisch unterscheiden sich die spĂ€teren STATRON-GerĂ€te vom VorgĂ€nger (Bild oben) nur durch den Wipp- statt Druckschalter fĂŒr die Netzspannung und die 4 mm- statt 6 mm-Potis mit entsprechend abweichenden Potiknöpfen. Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zum TNG 40, das mit der Bestell-Nr. 518441 fĂŒr 259,- DM angeboten wurde: âStabilisiertes Labor-NetzgerĂ€t TNG 40 â Deutsche Fertigung â Universal-NetzgerĂ€t mit stufenlos regulierbarer Ausgangsspannung und âstrom. Die eingebaute Strombegrenzung schĂŒtzt die angeschlossenen Verbraucher vor Ăberlastung. Ideal fĂŒr den Hobby- und Industriebereich. Dauerkurzschlussfest â VDE-gerecht. Technische Daten: Eingangsspannung: 220V~/50Hz, Ausgangsspannung 0 - 40V= stufenlos, Ausgangsstrom 0,05 - 5A stufenlos, SpannungsstabilitĂ€t bei ±10% NetzspannungsĂ€nderung < 0,05%, bei 100% LastĂ€nderung < 30mV, Stromkonstanz bei ±10% NetzspannungsĂ€nderung < 0,05%, bei 100% LastĂ€nderung < 10mA, Restwelligkeit ca. 1mV eff, Abmessungen (B x H x T) 260 x 140 x 200 mm, Gewicht 7 kg.â.
VOLTCRAFT LAB-Power 4 A (statron)
Das kurzschlussfeste VOLTCRAFT LAB-Power 4 A wurde von STATRON speziell fĂŒr den CONRAD-Versand entwickelt und mindestens von 1983 bis 1986 im brandenburgischen FĂŒrstenwalde produziert. Ein Verweis auf die ursprĂŒngliche DDR-Herkunft fehlt â wie bei allen CONRAD-GerĂ€ten â komplett. Das 180 x 120 x 260 mm groĂe und 7,5 kg schwere GerĂ€t liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 3 bis 30 V bei einem Ausgangsstrom von bis zu 4 A. Ausgangsspannung sowie -Strom werden jeweils ĂŒber ein Drehspulmessinstrument dargestellt und die Spannung kann ĂŒber ein 270°-Potis eingestellt werden.
Die Strombegrenzung ist fest auf 4 A eingestellt. Als Leistungstransistoren kamen zwei TESLA KD502 zum Einsatz. Im CONRAD-Hauptkatalog 1986 heiĂt es zum LAB-Power 4A, das mit der Bestellnummer 518328 fĂŒr 199,- DM angeboten wurde: âStabilisiertes NetzgerĂ€t LAB-Power, 4A, regelbar â Technische Daten â Eingangsspannung: 220V ± 10 %; Ausgangsspannung: 3 â 30 V stufenlos einstellbar; Ausgangsstrom: 4 A; Strombegrenzung bei 4 A; Konstanz bei Ausgangsspannung: bei ± 10 % NetzspannungsĂ€nderung < 0,05 %, bei 100 % LastĂ€nderung < 150 mV; Restwelligkeit bei 30 V / 4 A: < 1 mVeff; MetallgehĂ€use schwarz; Frontseite silberfarbig mit Tragegriff; Gewicht: 7,5 kg; Abmessungen (B x H x T): 180 x 120 x 260 mmâ.
VOLTCRAFT LAB-Power 8 A (statron)
Das kurzschlussfeste VOLTCRAFT LAB-Power 8A wurde von STATRON speziell fĂŒr den CONRAD-Versand entwickelt und um 1986 im brandenburgischen FĂŒrstenwalde produziert. Ein Verweis auf die ursprĂŒngliche DDR-Herkunft fehlt â wie bei allen CONRAD-GerĂ€ten â komplett. Das 260 x 140 x 185 mm groĂe und 9,8 kg schwere GerĂ€t liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 3 bis 30 V bei einem Ausgangsstrom von bis zu 8 A. Ausgangsspannung sowie -Strom werden jeweils ĂŒber ein Drehspulmessinstrument dargestellt und die Spannung kann ĂŒber ein 270°-Potis eingestellt werden. Die Strombegrenzung ist fest auf 8,5 A eingestellt. Im CONRAD-Hauptkatalog 1986 heiĂt es zum LAB-Power 8A, das mit der Bestellnummer 518395 fĂŒr 275,- DM angeboten wurde: âLeistungs-NetzgerĂ€t LAB-Power, 8A, regelbar fĂŒr Werkstatt, Labor, Hobby, Modellbau, Ausgangsspannung stufenlos einstellbar. Durch elektronische Strombegrenzung von ca. 8,5 A gegen KurzschlĂŒsse und Ăberlastung geschĂŒtzt, mit 2 Drehspul-Anzeigeinstrumenten. 3 â 30 V / 0 â 8 A. Die Ausgangsspannung wird ĂŒber Steck-Klemmbuchsen abgenommen. â Technische Daten â Eingangsspannung: 220V / 50 Hz ± 10 %; Ausgangsspannung: 3 â 30 V stufenlos einstellbar; Ausgangsstrom: 8 A; Strombegrenzung bei 8,5 A; Konstanz bei Ausgangsspannung: bei ± 10 % NetzspannungsĂ€nderung < 0,05 %, bei 100 % LastĂ€nderung < 2 mV; Gewicht: 9,8 kg; Abmessungen (B x H x T): 260 x 140 x 185 mmâ.
VOLTCRAFT DC Power Supply 2x 0âŠ30 V / 2x 2,5 A TNG 235 (statron Typ 2227)
Das kurzschlussfeste VOLTCRAFT DC Power Supply 2x 0âŠ30 V / 2,5 A wurde von STATRON speziell fĂŒr den CONRAD-Versand entwickelt und im brandenburgischen FĂŒrstenwalde produziert. Ein Verweis auf die ursprĂŒnglichen DDR-Herkunft fehlt â wie bei allen CONRAD-GerĂ€ten â komplett. Das 260 x 140 x 200 mm groĂe und 7,5 kg schwere GerĂ€t mit der internen Bezeichnung statron Typ 2227 liefert an zwei getrennten AusgĂ€ngen je eine stabilisierte Gleichspannung von 0 bis 30V bei einem Ausgangsstrom von bis zu 2,5 A. Spannung sowie Strom werden jeweils ĂŒber ein Drehspulmessinstrument dargestellt und können ĂŒber zwei getrennte 270°-Potis eingestellt werden. Des Weiteren steht je eine LED zur Anzeige der Spannungs- bzw. Strombegrenzung zur VerfĂŒgung. Da die beiden AusgĂ€nge galvanisch getrennt sind, können die Ausgangsspannung oder der Ausgangsstrom durch Reihen- bzw. Parallelschaltung auch verdoppelt werden (1x 60 V / 2,5 A oder 1x 30 V / 5 A). Vom Aufbau her besteht das statron 2227 eigentlich aus zwei statron 2223 (1x 30 V / 2,5 A) mit einem gemeinsamen 5 A-Trafo, Netzschalter und Feinsicherung, woraus wohl auch die CONRAD-Typenbezeichnung TNG 235 resultiert (2x TNG 35). So findet sich auf den beiden identischen Platinen dann auch die Bezeichnung â2223â (spĂ€ter â2223.1â) und alle Bedien- und Anzeigekomponenten wurden doppelt verbaut.
SpĂ€tere â mindestens bis 1992 produzierte â statron Typ 2227 wurden technisch und optisch leicht modifiziert. Die GerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber Wippen- statt Druck-Netzschalter, ZEHNDER- statt DDR-Anschlussbuchsen, einen Kunststoff- statt Ledergriff, eine innenliegender Feinsicherung und einfachere Messinstrumente (ohne Spiegelskala). Leider lassen sich die hier verbauten ams-Instrumente auch nicht durch klassische CONRAD-Anzeigen ersetzen, da die GehĂ€useaussparungen abweichen und die Befestigung per Klippverschluss statt durch Schrauben erfolgt, was aber widerum den Austausch erleichtert. AuĂerdem kam bei dem abgebildeten GerĂ€t von 1992 ein anderer STATRON-Trafo zum Einsatz, wofĂŒr zwei Bohrungen offensichtlich per Hand ergĂ€nzt wurden. Auch die verbauten Siebelkos weichen vom Standard ab und wurden nur mit Kabelbindern befestigt, was man so von STATRON ja eigentlich auch nicht unbedingt gewohnt ist.
Das statron Typ 2227 trug fĂŒr den Vertrieb ĂŒber CONRAD electronic den Namen TNG 235, der aber auf dem GehĂ€use nicht ersichtlich ist. Diese Bezeichnung wurde spĂ€ter auch bei den ungarischen EMG 18145 ĂŒbernommen. Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zu dem GerĂ€t, das mit der Bestell-Nr. 518433 fĂŒr 329,- DM angeboten wurde: âStabilisiertes Doppelspannungs-NetzgerĂ€t TNG 235 â Ausgangsspannung und Ausgangsstrom stufenlos verstellbar. Die optimale Konstant-Spannungs- und Konstant-Stromquelle. Deutsche Fertigung â Elektronisch stabilisierte Doppelspannungs-NetzgerĂ€te fĂŒr Ausbildung, Werkstatt, Hobby und Modellbau. Durch Reihen- und Parallelschaltung der beiden einstellbaren Quellen können dem GerĂ€t bis zu 60V/2,5A oder 30V/5A entnommen werden. Das GerĂ€t ist selbstverstĂ€ndlich kurzschlussfest. VDE-gerecht. Technische Daten: Eingangsspannung: 220V~/50Hz; Ausgangsspannung 0 - 30V= stufenlos regelbar, bei Reihenschaltung 0 - 60V=; Ausgangsstrom 2x 0,02 - 2,5A stufenlos regelbar, bei Parallelschaltung 5A; SpannungsstabilitĂ€t bei ±10% NetzspannungsĂ€nderung <0,05%, bei 100% LastĂ€nderung < 30mV; Stromkonstanz bei ±10% NetzspannungsĂ€nderung <0,05%, bei 100% LastĂ€nderung < 1mA; Restwelligkeit ca. 1mV eff, Abmessungen (B x H x T) 260 x 140 x 200 mm, Gewicht 7,5 kg.â.
VOLTCRAFT DC Power Supply 2x 0âŠ40 V / 2x 2,5 A TNG 245 (statron)
Das abgebildete VOLTCRAFT-Labornetzteil von 1990 wurde speziell fĂŒr CONRAD electronic entwickelt und produziert. Eine genaue Typenbezeichnung ist wie bei den meisten STATRON-WestexportgerĂ€ten nicht ersichtlich (vermutlich statron Typ 2229). Das 260 x 140 x 200 mm groĂe und 7,5 kg schwere Netzteil besitzt zwei stabilisierte GleichspannungsausgĂ€nge mit 0 bis 40V und bis zu 2,5A pro Ausgang. Diese verfĂŒgen ĂŒber je zwei getrennten 270°-Potis zur Spannungs- und Stromregelung sowie ebenfalls getrennte Analoginstrumente.
Das statron DC Power Supply 2x 0âŠ40V / 2x 2,5A trug fĂŒr den Vertrieb ĂŒber CONRAD electronic den Namen TNG 245, der aber auf dem GehĂ€use nicht ersichtlich ist. Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zu diesem GerĂ€t, das mit der Bestell-Nr. 518476 fĂŒr 359,- DM angeboten wurde: âStabilisiertes Doppelspannungs-NetzgerĂ€t TNG 245 â Ausgangsspannung und Ausgangsstrom stufenlos verstellbar. Die optimale Konstant-Spannungs- und Konstant-Stromquelle. Deutsche Fertigung â Elektronisch stabilisierte Doppelspannungs-NetzgerĂ€te fĂŒr Ausbildung, Werkstatt, Hobby und Modellbau. Durch Reihen- und Parallelschaltung der beiden einstellbaren Quellen können dem GerĂ€t bis zu 80V/2,5A oder 40V/5A entnommen werden. Das GerĂ€t ist selbstverstĂ€ndlich kurzschlussfest. VDE-gerecht. Technische Daten: Eingangsspannung: 220V~/50Hz; Ausgangsspannung 0 - 40V= stufenlos regelbar, bei Reihenschaltung 0 - 80V=; Ausgangsstrom 2x 0 - 2,5A stufenlos einstellbar, bei Parallelschaltung 0-5A; SpannungsstabilitĂ€t bei ±10% NetzspannungsĂ€nderung <0,05%, bei 100% LastĂ€nderung < 30mV; Stromkonstanz bei ±10% NetzspannungsĂ€nderung <0,05%, bei 100% LastĂ€nderung < 1mA; Restwelligkeit ca. 1mV eff, Abmessungen (B x H x T) 260 x 140 x 200 mm, Gewicht 7,5 kg.â.
Voltcraft DC Power Supply 1,5âŠ12 V / 1,5 A (statron)
Bild Voltcraft DC Power Supply 1,5âŠ12 V / 1,5 A CONRAD-Katalog 1992
Der erst Anfang der 1990er Jahre produzierte Gleichspannungsregler Voltcraft DC Power Supply 1,5âŠ12 V / 1,5 A liefert eine Spannung von 0 bis 30V mit einem Ausgangsstrom von bis zu 1,2 A. Die Ausgangsspannung lĂ€sst sich ĂŒber ein 270°-Potentiometer einstellen. Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zu dem GerĂ€t, das mit der Bestell-Nr. 518468 fĂŒr 49,50 DM angeboten wurde: âVoltcraft Stabilisiertes NetzgerĂ€t â Universell einsetzbares NetzgerĂ€t mit einer von 1,5 â 12V= stufenlos einstellbaren Ausgangsspannung (Skala mit 1,5V-Schritten). Bei jedem Wert der Ausgangsspannung ist ein Strom von 1,5A entnehmbar. Die Betriebsbereitschaft wird optisch (LED) angezeigt. Das NetzgerĂ€t ist gegen einen Kurzschluss am Ausgang elektronisch geschĂŒtzt. VDE-gerecht. Deutsche Fertigung. Technische Daten: Eingangsspannung 220V~ / 50Hz, Ausgangsspannung 1,5 â 12V= stufenlos, Ausgangsstrom 1,5A, Abmessungen 110 x 70 x 150mm, Gewicht 2kg.â.
Voltcraft TNG 30 (EMG)
Das kurzschlussfeste LabornetzgerĂ€t TNG 30 liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 0 bis 30 V bei einem Ausgangsstrom von bis zu 1,2 A. Der Ausgangsstrom und die -spannung lassen sich ĂŒber zwei Tandem-Potentiometer mit Grob- und Feineinstellungen stufenlos regeln und werden ĂŒber ein Drehspulmessinstrument angezeigt, welches sich zwischen Strom- und Spannungsmessung umschalten lĂ€sst. Im Inneren des GerĂ€tes finden sich viele Teile, die von den STATRON-Netzteilen aus DDR-Zeiten abweichen, weshalb ich eine Produktion bei EMG in Ungarn vermute.
Voltcraft TNG 35 (EMG 18142)
Das kurzschlussfeste LabornetzgerĂ€t TNG 35 liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 0 bis 30 V bei einem Ausgangsstrom von bis zu 2,5 A. Die Ausgangsspannung und Strombegrenzung lassen sich ĂŒber zwei Tandem-Potentiometer mit Grob- und Feinregelung stufenlos einstellen und werden ĂŒber zwei Drehspulmessinstrument angezeigt. Die Produktion erfolgte vermutlich nicht mehr bei STATRON in FĂŒrstenwalde, sondern bei EMG in Ungarn. Neben dem beschriebenen GerĂ€t mit schwarzem GehĂ€use gab es spĂ€ter auch ein weiĂes VOLTCRAFT TNG 35. Dieses unterscheidet sich jedoch trotz identischer Bedienelemente-Anordnung und gleichen Leistungsmerkmalen deutlich vom EMG-VorgĂ€nger. Hier musste CONRAD electronic offensichtlich auf einen Hersteller aus Fernost zurĂŒckgreifen.
Voltcraft LabornetzgerÀt TNG 40 (EMG 18143)
Das kurzschlussfeste LabornetzgerĂ€t TNG 40 liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 0 bis 40 V mit einem Ausgangsstrom von bis zu 5 A. Die Ausgangsspannung und Strombegrenzung lassen sich ĂŒber zwei Tandem-Potentiometer mit Grob- und Feinregelung stufenlos einstellen und werden auch separat ĂŒber zwei Drehspulmessinstrumente angezeigt. Des Weiteren steht je eine LED zur Anzeige der Spannungs- bzw. Strombegrenzung zur VerfĂŒgung. Im Inneren des 185 x 160 x 350 mm groĂen StahlblechgehĂ€uses findet sich ein groĂer Ringkerntransformator, auf dem mit der Bezeichnung âTNG-40 transzformĂĄtor EMG Rsz.: 3810017045â auch der vermutliche Hersteller Elektronikus MĂ©rökĂ©szĂŒlĂ©lek GyĂĄra aus Ungarn ersichtlich ist. Ansonsten wurde das 4 kg schwere Netzteil mit drei 4.700ÎŒF-Siebelkos, einem Gleichrichter des Typs International Rectifier 26MB40B, zwei Leistungstransistoren 2N3442, einem Transistor BD137, zwei DDR-OperationsverstĂ€rkern B2761D, zwei Drehspulmessinstrumenten des Typs M4263.2 (40V) sowie M4263.4 (5A) und zwei Relais Millionspot H200F12-1-C bestĂŒckt, die die Leistungsstufen bei Ăberschreitung von 14V und 28V Ausgangsspannung zuschalten. Parallel zu diesem GerĂ€t gab es noch das an sich baugleiche VOLTCRAFT LabornetzgerĂ€t DIGI 40 mit LCD-Displays statt Analoginstrumenten.
EMG 18143 Power Supply (TNG 40)
Das zuvor beschriebene VOLTCRAFT LabornetzgerĂ€t TNG 40 der zweiten Generation wurde fĂŒr den ungarischen Binnenmarkt auch unter seiner offiziellen Bezeichnung EMG 18143 vertrieben.
Voltcraft TNG 235 (EMG 18145)
Das kurzschlussfeste LabornetzgerĂ€t TNG 235 liefert an zwei AusgĂ€ngen eine stabilisierte Gleichspannung von 0 bis 30 V bei einem Ausgangsstrom von 2x 2,5 A. Der Ausgangsstrom und die Spannung lassen sich ĂŒber je zwei Tandem-Potentiometer mit Grob- und Feinregelung stufenlos einstellen und werden ĂŒber je zwei Drehspulmessinstrument angezeigt. Optisch kann man das GerĂ€t kaum von zwei nebeneinander gestellten TNG 35 unterscheiden, die lediglich das GehĂ€use und der Netzschalter vereint. Auch technisch vermute ich hier lediglich eine Parallelschaltung von zwei technisch getrennten Einheiten hinter dem Netzschalter, da selbst die KĂŒhlkörper mit den Leistungstransistoren unverĂ€ndert ĂŒbernommen wurden. Das TNG 235 lieferte offensichtlich die Basis fĂŒr das heute (2014) noch produzierte statron Typ 2229.1.
EMG 18145 Power Supply (TNG 235)
Das VOLTCRAFT TNG 235 wurde ĂŒber EMG auch unter seiner Originalbezeichnung 18145 Power Supply vertrieben. Die Beschriftung erfolgt hierbei in englischer Sprache statt auf Deutsch. EMG (Elektronikus MĂ©rökĂ©szĂŒlĂ©lek GyĂĄra) war der gröĂte Hersteller fĂŒr Mess- und Stromversorgungstechnik in Ungarn. Parallel gab es noch das EMG 18148 Power Supply mit zusĂ€tzlichem 5 V / 3 A-Festspannungsausgang und 3œ-stelligen LC-Displays sowie das EMG 18158 Power Supply mit 5V-Ausgang und Analoginstrumenten.
Voltcraft BK 127 C TNG 20 (Tesla BK 127)
Der Gleichspannungsregler BK 127 wurde ab 1988 bei TESLA in der Ex-ÄSSR produziert. Das 170 x 93 x 220 mm groĂe und 2,5 kg schwere GerĂ€t liefert einen stabilisierte Gleichspannung von 0 bis 30 V mit einem Ausgangsstrom von bis zu 1 A. Die Ausgangsspannung und die Strombegrenzung können ĂŒber zwei 270Âș-Potentiometer eingestellt werden, die Anzeige erfolgt ĂŒber ein umschaltbares Drehspulmessinstrument. Des Weiteren besitzt das GerĂ€t einen LED-Netzanzeige und eine weitere LED fĂŒr die Strombegrenzung. Das stabile AluminiumgehĂ€use besteht aus einer Frontplatte, RĂŒckwand, Ober- und Unterschale. Auf einen Tragegriff wurde leider verzichtet. Im Inneren findet sich neben zwei Schaltkreisen des Typs MAA723 und MA741 zwei Transistoren KF506. Der Leistungstransistor TESLA KD606 wurde auf dem rĂŒckseitigen KĂŒhlkörper montiert. Die Schwachstelle des ansonsten recht robusten GerĂ€tes waren neben der etwas geringen Stromleistung wohl die filigranen Strom- und Spannungspotentiometer mit Plastikachse. Der Gleichspannungsregler TESLA BK 127 wurde ĂŒber CONRAD electronic auch als VOLTCRAFT BK 127 C in Westdeutschland vertrieben. Das typischen TESLA-Typenschild an der GehĂ€userĂŒckseite fehlt bei diesen GerĂ€ten jedoch. Auf der Front wurde lediglich die CONRAD-Eigenmarke VOLTCRAFT vermerkt. Der ursprĂŒngliche Hersteller lĂ€sst sich jedoch noch am von auĂen sichtbaren Leistungstransistor TESLA KD606 und an den beiden seitlichen TESLA-Garantieplomben erkennen. Auch der kombinierte Schukostecker nach tschechischer und deutscher Norm war zu dieser Zeit in Deutschland noch eher unĂŒblich.
Im CONRAD-Katalog von 1990 heiĂt es zum abgebildeten VOLTCRAFT BK 127 C, das hier als NetzgerĂ€t TNG 20 mit der Bestell-Nr. 518310 fĂŒr 67,50 DM angeboten wurde: âStabilisiertes NetzgerĂ€t. Ausgangsspannung und Ausgangsstrom stufenlos verstellbar, elektronische Strombegrenzung bei 1,1A gegen Kurzschluss und Ăberlast (dauerkurzschlussfest). Ein Instrument zeigt Spannung oder Strom an. Technische Daten: Eingangsspannung 220V~/50Hz ±10% / 50Hz, Ausgangsspannung 0 â 20V= stufenlos einstellbar, Ausgangsstrom 1A (8 â 20V), Strombegrenzung einstellbar von 0,1 bis 1A, SpannungsstabilitĂ€t bei NetzspannungsĂ€nderung ±0,15% bei LastĂ€nderung ±20mV, Restwelligkeit 20V/1,A <10mV eff, Abmessungen (B x H x T) 175 x 90 x 190mm, Gewicht 3kgâ. Des Weiteren gab es das TESLA BK 127 C auch noch im CONRAD-Katalog von 1992 zusammen mit der DDR-Lötstation DELTA LS 60 E, einem Digital-Multimeter, Printhalter mit Lupe, einer Entlötsaugpumpe, Lötdraht und zwei Spezialzangen als komplettes Elektronik-Einsteigerpaket fĂŒr 219,- DM.
VOLTCRAFT LabornetzgerÀt DIGI 35 (statron Typ 2223.1 & EMG 18135)
Die Typenbezeichnung DIGI 35 wurde seit Mitte der 1980er bis weit in die 1990er Jahre fĂŒr mehrere technisch und optisch immer wieder modifizierte Labornetzteile verwendet. Auch wenn diese GerĂ€te eine groĂe optische Ăhnlichkeit zum zuvor beschriebenen statron Typ 2223 (Voltcraft TNG 35) aufweisen, vermute ich hier eher eine Produktion bei EMG (Elektronikus MĂ©rökĂ©szĂŒlĂ©lek GyĂĄra) in Ungarn. Das kurzschlussfeste GerĂ€t liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 0 bis 30V bei einem Ausgangsstrom von bis zu 2,5 A. Der Ausgangsstrom sowie die Spannung lassen sich ĂŒber zwei 270°-Potis stufenlos einstellen und werden ĂŒber jeweils ein 3œ-stelliges 7-Segment-LCD-Display ohne Beleuchtung angezeigt.
Im Inneren des GerĂ€tes finden sich viele Teile, die von den statron-GerĂ€ten aus DDR-Zeiten abweichen. So stammt der Trafo aus ungarischer Produktion, der BrĂŒckengleichrichter aus Spanien, der Siebelko und offensichtlich auch die LCD-Module aus westdeutscher Produktion, der IC TAA2765 sowie die Transistoren 2N3055 und BD137 von SIEMENS und MOTOROLA. AuĂerdem findet sich auf der Platine des DIGI 35 teilweise der Schriftzug âVoltcraft 18135â und auf dem Trafo die Zahl 135 (von EMG 18135 ?). Zur selben Zeit kam offensichtlich auch bereits das 18135 Power Supply von EMG mit âMade in Hungaryâ-Aufdruck auf dem Markt. Bei spĂ€teren DIGI 35 wurden zur Regelung zwei 270°-Tandem-Potis mit Grob- sowie Feineinstellungen verbaut und der runde Netzschalter durch einen Wippenschalter ersetzt.
Im Jahr 1989 erfolgte dann eine erneute Modifizierung. Auch hier gab es wieder eine AusfĂŒhrung mit einfachen 270°- oder aufwendigerem Tandem-Potis und rundem Netzschalter oder Wippenschalter. Die Hauptsicherung lĂ€sst sich nun an der RĂŒckseite von auĂen wechseln. Das auf dem Katalogbild sichtbare â und von statron gewohnte â dreiteilige Abdeckblech kam aus meiner Erfahrung nie zum Einsatz.
Ab 1992 wurden neue Transformatoren verbaut, deren Herkunft sich nicht genau erkennen lĂ€sst. Auch die Beschaltung hat sich geringfĂŒgig geĂ€ndert und es finden sich drei zusĂ€tzliche Schmelzsicherungen im GerĂ€t. Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zum EMG 18135, das mit der Bestell-Nr. 518506 fĂŒr angeboten wurde: âStabilisiertes Labor-NetzgerĂ€t Digi 35, Ausgangsspannung und Ausgangsstrom stufenlos einstellbar. Sie können jederzeit nach Bedarf mit Analog- oder Digitalanzeige geliefert werden und eignen sich ideal fĂŒr den Hobby- und Industriebereich.
Die eingebaute Strombegrenzung schĂŒtzt die angeschlossenen Verbraucher vor Ăberlastung. Die GerĂ€te sind dauerkurzschlussfest. Technische Daten: Eingangsspannung: 220V~ ±10%, Ausgangsspannung 0 - 30V= stufenlos, Ausgangsstrom 0 - 2,5A stufenlos, Strombegrenzung 0,02 - 2,5A einstellbar, SpannungsstabilitĂ€t bei ±10% NetzspannungsĂ€nderung 0,05%, bei 100% LastĂ€nderung < 30mV, Stromkonstanz bei ±10% NetzspannungsĂ€nderung 0,05%, bei 100% LastĂ€nderung < 30mV (âŠsollte wohl mA heiĂen), Restwelligkeit (bei 30V/2,5A) 1mV eff, Abmessungen (B x H x T) 140 x 120 x 260 mm, Gewicht 3,5kg.â.
Wiederum spĂ€ter oder parallel produzierte Voltcraft DIGI 35 â wie das abgebildete GerĂ€t von 1993 â entsprechen technisch komplett dem noch bis mindesten 2014 produzierten statron Typ 2223.1 und weichen auch optisch nur geringfĂŒgig ab. Zwischenzeitig hat sich statron auch im Westteil Deutschlands einen Namen gemacht und produziert offensichtlich ausschlieĂlich unter eigenem Markennamen in einem der QualitĂ€t entsprechenden Preissegment, was zu DDR-Zeiten im Westexport wohl kaum gegeben war. In der Bundesrepublik waren die GerĂ€te fĂŒr nur 179,- DM erhĂ€ltlich, woran auch CONRAD noch etwas verdienen wollte.
EMG 18135 Power Supply (DIGI 35)
Das DIGI 35 wurde ĂŒber EMG auch als 18135 Power Supply vertrieben. Die Beschriftung erfolgt hierbei in englischer Sprache statt in Deutsch. EMG (Elektronikus MĂ©rökĂ©szĂŒlĂ©lek GyĂĄra) war der gröĂte Hersteller fĂŒr Mess- und Stromversorgungstechnik in Ungarn. Einige GerĂ€te trugen den zusĂ€tzlichen Schriftzug âMade in Hungaryâ auf der Front. Parallel gab es noch das identische EMG 18142 Power Supply mit Analoginstrumenten.
VOLTCRAFT DIGI 35 CPU (EMG)
Das Labornetzteil DIGI 35 CPU entspricht weitestgehend der letzten AusfĂŒhrung des zuvor beschriebenen DIGI 35. Statt der beiden Tandempotis kam hier jedoch ein Zifferntastatur zur prĂ€zisen Eingabe des gewĂŒnschten Spannungswertes zum Einsatz. Die spĂ€teren und wohl auch heute (2016) noch produzierte DIGI 35 CPU mit weiĂem GehĂ€use stammen jedoch weder von STATRON noch EMG. Hier musste CONRAD offensichtlich auf ein einfacheres GerĂ€t aus Fernost zurĂŒckgreifen.
VOLTCRAFT LabornetzgerĂ€t DIGI 40 â 0âŠ40 V / 5 A (statron)
Das kurzschlussfeste VOLTCRAFT LabornetzgerĂ€t DIGI 40 â 0âŠ40 V / 5 A wurde von STATRON speziell fĂŒr den CONRAD-Versand entwickelt und in den Jahren 1986 bis 1992 im brandenburgischen FĂŒrstenwalde produziert. Ein entsprechendes GegenstĂŒck mit offizieller STATRON-Typenbezeichnung ist mir nicht bekannt. Das 7 kg schwere GerĂ€t auf Basis des zuvor beschriebenen TNG 40 liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 0 bis 40V bei einem Ausgangsstrom von bis zu 5A. Spannung sowie Strom werden jeweils ĂŒber eine 3œ-stellige 7-Segment-LED-Anzeige dargestellt und können ĂŒber drei 270°-Potis eingestellt werden (Spannung grob/fein & Strom). Im Inneren des mit 260 x 140 x 200 mm sehr kompakten GerĂ€tes findet sich mittig ein groĂzĂŒgig dimensionierter Netztransformator, rechts daneben drei 4.700ÎŒF-Siebelkos, die Spannungsreglerplatine sowie die Gleichrichterdioden und links zwei KĂŒhlkörper mit je einem Leistungstransistor des Typs TESLA KD502. Ăber dem Netztrafo wurde eine weitere Platine montiert mit zwei Relais des Typs GBR10.1, die jeweils bei Ăberschreitung von 13 V und 27 V Ausgangsspannung einzeln zuschaltet. Das GerĂ€t wurde bis zum Produktionsende nur geringfĂŒgig modifiziert. Auf einen Vermerk zur ursprĂŒnglichen DDR-Herkunft wurde â wie bei allen CONRAD-GerĂ€ten â verzichtet.
Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zum DIGI 40, das mit der Bestell-Nr. 518492 fĂŒr 349,- DM angeboten wurde: âStabilisiertes Labor-NetzgerĂ€t DIGI 40 â Deutsche Fertigung â Universal-NetzgerĂ€t mit stufenlos regulierbarer Ausgangsspannung und -strom. Die eingebaute Strombegrenzung schĂŒtzt die angeschlossenen Verbraucher vor Ăberlastung. Ideal fĂŒr den Hobby- und Industriebereich. Dauerkurzschlussfest â VDE-gerecht. Technische Daten: Eingangsspannung: 220V~/50Hz, Ausgangsspannung 0 - 40V= stufenlos, Ausgangsstrom 0,05 - 5A stufenlos, SpannungsstabilitĂ€t bei ±10% NetzspannungsĂ€nderung < 0,05%, bei 100% LastĂ€nderung < 30mV, Stromkonstanz bei ±10% NetzspannungsĂ€nderung < 0,05%, bei 100% LastĂ€nderung < 10mA, Restwelligkeit ca. 1mV eff, Abmessungen (B x H x T) 260 x 140 x 200 mm, Gewicht 7kg.â.
VOLTCRAFT DIGI 40 (EMG 18144)
SpÀtere VOLTCRAFT DIGI 40 (nach 1992) stammen offensichtlich aus ungarischer Produktion und erhielten bei gleichen Leistungswerten ein GehÀuse passend zur restlichen TNG/DIGI-Serie.
EMG 18144 Power Supply (DIGI 40)
Das DIGI 40 wurde ĂŒber EMG auch unter seiner Originalbezeichnung 18144 Power Supply vertrieben. Die Beschriftung erfolgt hierbei in englischer Sprache statt in Deutsch. EMG (Elektronikus MĂ©rökĂ©szĂŒlĂ©lek GyĂĄra) war der gröĂte Hersteller fĂŒr Mess- und Stromversorgungstechnik in Ungarn. Parallel gab es noch das identische EMG 18143 Power Supply mit zwei Analoginstrumenten.
VOLTCRAFT LabornetzgerĂ€t DIGI 35 S â 0âŠ30 V / 2,5 A (statron)
Beim VOLTCRAFT LabornetzgerĂ€t DIGI 35 S â 0âŠ30 V / 2,5 A handelt es sich um die abgespeckte AusfĂŒhrung des zuvor beschriebenen DIGI 40 (statron) mit identischem GehĂ€use. Die Ausstattung entspricht durch die âAbrĂŒstungâ weitestgehend dem ungarischen DIGI 35 (ohne â⊠Sâ), was vermutlich die Vorgabe von CONRAD electronic war. Das von 1986 bis 1990 produzierte GerĂ€t liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 0 bis 30 V bei einem Ausgangsstrom von bis zu 2,5 A. Spannung sowie Strom werden jeweils ĂŒber eine 3œ-stellige 7-Segment-LED-Anzeige dargestellt und können ĂŒber drei 270°-Potentiometer eingestellt werden (Spannung grob/fein & Strom). Im Inneren des 260 x 140 x 200 mm groĂen StahlblechgehĂ€uses finden sich zumeist die selben Baugruppen wie im DIGI 40, wobei das DIGI 35S einen deutlich kleineren Trafo besitzt, zwei der drei 4.700ÎŒF-Siebelko fehlen und die Relais-Platine ĂŒber dem Trafo wegfĂ€llt. Als Leistungstransistoren kamen auch hier zwei TESLA KD502 auf jeweils eigenen KĂŒhlkörpern zum Einsatz. Das GerĂ€t wurde bis zum Produktionsende meines Wissens nach nicht entscheidend modifiziert. Auf einen Vermerk zur ursprĂŒnglichen DDR-Herkunft wurde â wie bei allen CONRAD-GerĂ€ten â verzichtet. Die AbkĂŒrzung âSâ in der Typenbezeichnung könnte hierbei fĂŒr STATRON stehen, nachdem die DIGI 35 (ohne âŠS) offensichtlich in Ungarn produziert wurden.
VOLTCRAFT LabornetzgerĂ€t DIGI 30 â 0âŠ30 V / 2,5 A (statron)
Das abgebildete VOLTCRAFT LabornetzgerĂ€t DIGI wurde im Juli 1989 produziert. Es entspricht optisch und technisch komplett dem zuvor beschriebenen DIGI 35 S. Bei nĂ€herer Betrachtung lĂ€sst sich noch die werkseitig ausgeschwĂ€rzte â30â hinter dem Namen âDIGIâ erkennen. Warum ausgerechnet die letzten GerĂ€te diese Bezeichnung trugen, ist mir nicht bekannt. Vielleicht war die Bezeichnung DIGI 30 ursprĂŒnglich fĂŒr die STATRON-GerĂ€te geplant und der Name DIGI 35 fĂŒr die ungarischen GerĂ€te. Im Ergebnis wurde dann aber DIGI 35 (EMG) und DIGI 35 S (STATRON) verwendet. Aufgrund DDR-ĂŒblicher ZulieferengpĂ€sse kamen dann vielleicht kurzerhand bereits bedruckte, aber eigentlich nicht mehr zur Auslieferung vorgesehene DIGI-30-GehĂ€use zum Einsatz und wurden entsprechend ausgeschwĂ€rzt.
VOLTCRAFT LabornetzgerĂ€t 0âŠ30 V / 2,5 A (statron)
Bei diesem VOLTCRAFT LabornetzgerĂ€t 0âŠ30 V / 2,5 A vom Januar 1990 fehlt die Zusatzbezeichnung DIGI 35 S einfach komplett. Technisch bestehen jedoch nach wie vor keine Unterschiede zum zuvor vertriebenen DIGI 35 S.
VOLTCRAFT LabornetzgerĂ€t DIGI 30 S â 0âŠ30 V / 2,5 A (statron)
VOLTCRAFT LabornetzgerĂ€t DIGI 30 S â 0âŠ30 V / 2,5 A (statron)
In einer CONRAD-Anzeige der Zeitschrift Funkschau von 1991 heiĂt es zum DIGI 30S, das mit der Bestell-Nr. 518352 angeboten wurde: âStabilisiertes Labor-NetzgerĂ€t DIGI 30S mit Digitalanzeige; Digital ist angezeigt. Ausgangsspannung 0 â 30V; Ausgangsstrom max. 2,5A; Strombegrenzung stufenlos; getrennte Digitalanzeige; hohe Ablesegenauigkeit; Technische Daten: Eingangsspannung 220V ±10%; Ausgangsspannung 0 â 30V= stufenlos; Ausgangsstrom 0 â 2,5A einstellbar; SpannungsstabilitĂ€t bei ±10% NetzspannungsĂ€nderung 0,05%, bei 100% LastĂ€nderung <30mV; Restwelligkeit (bei 30V/2,5A) 1mV eff; Abmessungen (B x H x T) 270 x 150 x 200 mm, Gewicht 3,5kg.â. Der Verkaufspreis liegt mit 129,- DM fĂŒr das DIGI 30 S bzw. DIGI 35 S deutlich unter dem des optisch identischen, aber leistungsstĂ€rkeren DIGI 40 fĂŒr 349,- DM und auch unter dem des leistungsgleichen, aber kompakteren DIGI 35 fĂŒr zuletzt 179,- DM.
N O R I S  &  V O L T C R A F T  F e s t s p a n n u n g s n e t z g e r À t e  ( s t a t r o n )
Neben den regelbaren LabornetzgerĂ€ten gab es speziell fĂŒr den CONRAD-Versand noch eine groĂe Auswahl an stabilisierten STATRON-Festspannungsnetzteilen mit 9, 12 oder 13,8 V sowie 2, 3, 5, 10, 20 oder 35 A. Diese wurden anfangs unter dem Markennamen NORIS und spĂ€ter als VOLTCRAFT vermarkten. Seit mindestens 1993 vertreibt STATRON seine Festspannungsnetzteile unter eigenem Namen (z.B. statron Modell 2253) und CONRAD musste auf gĂŒnstigen Ersatz aus Fernost ausweichen.
NORIS DC Power Supply 220 Vac / 12 V dc â 2 A
Die 2A-Variante war die kleinste AusfĂŒhrung der sehr umfangreichen FestspannungsgerĂ€te-Serie von STATRON. Das nur 110 x 70 x 150 mm groĂe GerĂ€t liefert ĂŒber die beiden DDR-typischen 4mm-MessgerĂ€tebuchsen eine Gleichspannung von 12 V mit einem Ausgangsstrom von bis zu 2 A.
Voltcraft DC Power Supply 12 V / 2 A
Nach anfÀnglicher Vermarktung des 12V/2A-STATRON-Netzteils unter dem Markennamen NORIS wurde dieser spÀter auf VOLTCRAFT umgestellt.
Zum statron 12V/2A-Gleichspannungsnetzteil heiĂt es im CONRAD-Katalog 1986: âVOLTCRAFT NetzgerĂ€t 12 V = â Mit der immer benötigten Ausgangsspannung 12V = (12 â 14 V) und einer maximalen Belastbarkeit von 2 A. PrimĂ€r 220 V / 50 Hz, mit Schutzkontaktstecker, Netzschalter und 4-mm-Polklemmen. Abmessungen (B x H x T): 110 x 70 x 150 mm. Bestellnummer 518042 â 29,90 DMâ.
Voltcraft NG 2000 - DC Power Supply 12 V / 2 A (statron Typ 2203)
SpĂ€ter wurde das Voltcraft DC Power Supply 12V / 2A optisch ĂŒberarbeitet und der Kippschalter durch einen Wippenschalter ersetzt. Diese GerĂ€te trugen dann teilweise auch die Bezeichnung Typ 2203 auf der RĂŒckseite. Hierbei dĂŒrfte es sich um die offiziellen STATRON-Typenbezeichnung handeln. Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zum Voltcraft NG 2000, das mit der Bestell-Nr. 518042 fĂŒr 34,50 DM angeboten wird: âĂuĂerst robust und stabil aufgebaut, dauerleistungsfest auch ĂŒber lĂ€ngere Zeit. ErfĂŒllt ohne Probleme Schul- und Laboranforderungen. SelbstverstĂ€ndlich VDE-gerecht gefertigt. Technische Daten halten allen Vergleichen mit GerĂ€ten weitaus höherer Preisklassen stand. Deutsche Fertigung. Technische Daten: Eingangsspannung 220V~/50Hz, Ausgangsspannung 12V=(12-14V=), Ausgangsstrom 2A, Abmessungen 110 x 70 x 150 mm, Gewicht 1660gâ. WĂ€hrend das Bild neben der Beschreibung dem Original entspricht, wurden die Abmessungen hierbei versehentlich vom gröĂeren GerĂ€t ĂŒbernommen oder bereits das nachfolgend beschriebene GerĂ€t ausgeliefert.
Voltcraft DC Power Supply 12 V / 2 A (3 A)
Die 12V/2A(3A)-AusfĂŒhrung entspricht in der Ausstattung komplett der 2A-AusfĂŒhrung (statron 2203), verfĂŒgt aber ĂŒber ein etwas gröĂeres GehĂ€use, einen etwas gröĂeren Trafo und einen von auĂen zugĂ€nglichen Sicherungshalter.
Voltcraft NG 27-A-DL DC Power Supply 12 V / 3 A (5 A)
Die 12V/3A(5A)-AusfĂŒhrung entspricht in der Ausstattung komplett der 12V/2A(3A)-AusfĂŒhrung. Auch das GehĂ€use wurde ĂŒbernommen. Lediglich der verbaute Transformator ist etwas gröĂer geworden.
Im CONRAD-Katalog von 1990 heiĂt es zum eigentlich nur durch die allgemein gestiegene Netzspannung von 230V mit 13,8V beschrifteten NetzgerĂ€tes NG 27-A-DL, das mit der Bestell-Nr. 245160 fĂŒr 59,50 DM erhĂ€ltlich war: âStabilisiertes NetzgerĂ€t aus deutscher Fertigung. Dieses NG eignet sich hervorragend fĂŒr die zuverlĂ€ssige Stromversorgung von CB-FunkgerĂ€ten. Es kann ein Dauerstrom von 3 Ampere und kurzzeitig bis 5 Ampere entnommen werden. Keine Kurzschluss-Automatik. Technische Daten:  Eingangsspannung 220V~/50Hz, Ausgangsspannung 12,6V= ±5%, SpannungsĂ€nderungen <170mV, Welligkeit <15mV eff, Gewicht ca. 2000g, Abmessungen 110 x 70 x 150 mm, Sicherung 0,5A trĂ€ge. VDE-gerechte AusfĂŒhrung.â.
Voltcraft DC Power Supply 13,8 V / 3 A (5 A) (statron Typ 2253)
Ab spĂ€testens 1986 wurde die Ausgangsspannung des NG 27-A-DL von 12 V auf die im Akkuladebereich ĂŒblichen 13,8 V umgestellt. Am GehĂ€use und an der BauteilbestĂŒckung im Inneren des GerĂ€tes hat sich nichts geĂ€ndert. Prinzipiell hat sich selbst an der Ausgangsspannung kaum etwas geĂ€ndert. Die 12V-GerĂ€te wurden zu Zeiten gebaut, in denen auch in Westdeutschland noch 220V-Netztspannung ĂŒblich waren. Die 13,8V-GerĂ€te waren auf die 1986 in der Bundesrepublik eingefĂŒhrten 230 V Netzspannung ausgelegt. So ergibt sich mit den heute ĂŒblichen 235V Netzspannung ein Unterschied von 13,3 V zu 13,9 V.
p&p DC Power Supply 9 V / 3 A
Beim p&p 9 V / 3 A handelt es sich um eine geringfĂŒgig modifizierte 9 V-AusfĂŒhrung fĂŒr die Firma P&P NĂŒrnberg mit aufgeklebter Alublechfront, hinter der sich vermutlich die ĂŒbliche VOLTCRAFT-Beschriftung befindet.
Voltcraft NG 27-A - DC Power Supply 13,8 V / 3 A (5 A) (statron Typ 2253)
Die stabilisierten 13,8V/3A(5A)-Festspannungsnetzteile wurden 1989/1990 optisch ĂŒberarbeitet und trugen spĂ€testens seit diesem Zeitpunkt die Typenbezeichnung VOLTCRAFT NG 27-A. Die Sicherung verschwand ins GehĂ€useinnere und es kam ein neuer Netz-Wippenschalter zum Einsatz.
Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zum âNetzgerĂ€t NG 27-Aâ, das mit der Bestell-Nr. 517992 fĂŒr 79,50 DM erhĂ€ltlich war: âStabilisiertes NetzgerĂ€t aus deutscher Fertigung. Dieses NG eignet sich hervorragend fĂŒr die zuverlĂ€ssige Stromversorgung von CB-FunkgerĂ€ten. Es kann ein Dauerstrom von 3 Ampere und kurzzeitig bis 5 Ampere entnommen werden. Keine Kurzschluss-Automatik. VDE-gerecht.â ⊠und nochmal â⊠Deutsche Fertigung. Technische Daten:  Eingangsspannung 220 V~ / 50 Hz, Ausgangsspannung 13,8 V= ±5 %, Ausgangsstrom 3 A, kurzfristig 5 A, Abmessungen 110 x 70 x 150 mm, Gewicht 2000 gâ.
Voltcraft DC Power Supply 13,8 V / 10 A (statron Typ 2230)
Das VOLTCRAFT DC Power Supply 13,8 V / 10 A aus STATRON-Produktion liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 13,8 V bei einem Ausgangsstrom von bis zu 10 A. An dem GerĂ€t finden sich auĂer einem runden Netzschalter, einem von auĂen zugĂ€nglichen 2A-Sicherungseinsatz und zwei typischen DDR-MessgerĂ€tebuchsen keinerlei Bedienelemente. Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zu diesem GerĂ€t, das mit der Bestell-Nr. 517968 fĂŒr 199,- DM angeboten wird: âLeistungsstarkes, stabilisiertes NetzgerĂ€t aus deutscher Fertigung. Ideal fĂŒr die zuverlĂ€ssige Stromversorgung von Funkstationen im Hobby und Beruf. FĂŒr Versuchsaufbauten im Schul- und Modellbaubereich. Lieferung anschlussfertig.â ⊠und nochmal â⊠Deutsche Fertigung. Technische Daten: Eingangsspannung 220 V~ / 50 Hz, Ausgangsspannung 13,8 V=, Ausgangsstrom max. 10 A, Abmessungen 260 x 140 x 210 mm, Gewicht 7,5 kg.â Das Netzteil wird noch heute (2016) optisch fast unverĂ€ndert als statron Typ 2230.1 produziert.
Das statron Typ 2208 wurde offensichtlich speziell fĂŒr CONRAD electronic entwickelt mindestens von 1981 bis 1986 im brandenburgischen FĂŒrstenwalde produziert. Das anfangs als NORIS DC Power Supply 13,8 V / 20 A, spĂ€ter als VOLTCRAFT DC Power Supply 13,8 V / 20 A vertriebene GerĂ€t liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 13,8 V mit einem Ausgangsstrom von bis zu 20 A. Die Stromentnahme wird ĂŒber ein typisches Drehspul-Amperemeter aus Leipziger Produktion angezeigt. Das GerĂ€t besitzt einen technisch eigenstĂ€ndigen Lautsprecher (vermutlich wie im RFT skr 700 ein L 1941 mit 3VA / 4Ω), der z.B. als Zusatztonquelle fĂŒr einen Amateurfunk-Transceiver verwendet werden kann, welcher wiederum seinen Versorgungsspannung ĂŒber das beschriebene Netzteil bezieht.
Im CONRAD-Katalog von 1986 heiĂt es zu dem GerĂ€t, das mit der Bestell-Nr. 517950 fĂŒr 298,- DM angeboten wurde: âVOLTCRAFT NetzgerĂ€t Power-Supply, Typ 2208 â Nochmals verbessertes NetzgerĂ€t aus deutscher Fertigung. Garantiert belastbar bis 20 A bei 13,8 V. Der flieĂende Ausgangsstrom wird ĂŒber ein eigebautes QualitĂ€ts-Amperemeter exakt angezeigt. Das GerĂ€t besitzt eine elektronische Strombegrenzung und ist gegen KurzschlĂŒsse sowie Ăberlast mit einer elektronischen TemperaturĂŒberwachung geschĂŒtzt. Der eingebaute Lautsprecher kann als Zweitlautsprecher im Zusammenhang mit einem Sende-Empfangs-GerĂ€t (Transceiver) dienen. Das GerĂ€t ist VDE-gerecht aufgebaut. Der Innenaufbau und die mechanische SoliditĂ€t sind eine Augenweide fĂŒr Fachleute. â Technische Daten â Eingangsspannung: 220 V; Ausgangsspannung: 13,8 V; Ausgangsstrom: max. 20 A; Sicherung: 4 A flink; Konstanz: weniger als 10 mV / 16 A; Welligkeit: weniger als 2 mVeff; Gewicht: 14 kg; Abmessungen (B x H x T): 260 x 160 x 345 mmâ.
Voltcraft DC Power Supply 13,8 V / 20 A (statron Typ 2231)
Das ebenfalls als VOLTCRAFT DC Power Supply 13,8 V / 20 A vertriebene statron Typ 2231 auf Basis des zuvor beschriebenen 10A-GerĂ€tes statron 2230 entspricht in der Ausstattung in etwa dem statron Typ 2208. Es liefert ebenfalls eine stabilisierte Gleichspannung von 13,8 V mit einem Ausgangsstrom von bis zu 20 A. Der runde Netzschalter der 10A-AusfĂŒhrung wurde durch den schon von einigen VERMONA-PA-VerstĂ€rkern bekannten, sehr massiven Wippenschalter ersetzt und es kam einem Drehspul-Amperemeter aus Leipziger Produktion zum Einsatz.
Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zum statron Typ 2231, das mit der Bestell-Nr. 517950 fĂŒr 298,- DM angeboten wurde: âHochleistungs-NetzgerĂ€t aus deutscher Fertigung. Garantiert belastbar bis 20 A bei 13,8 V=. Der flieĂende Ausgangsstrom wird ĂŒber ein eingebautes QualitĂ€ts-Amperemeter exakt angezeigt. Das GerĂ€t besitzt eine elektronische Strombegrenzung und ist gegen KurzschlĂŒsse und Ăberlastungen mit elektronischer TemperaturĂŒberwachung geschĂŒtzt. Das GerĂ€t ist VDE-gerecht und besitzt einen soliden mechanischen Aufbau. Lieferung komplett anschlussfertig. FĂŒr den Einsatz als zuverlĂ€ssige Stromversorgung fĂŒr leistungsstarke Funkstationen im Hobby und Beruf. Im Schulbereich fĂŒr Versuchsaufbauten. Ăberall dort, wo sehr viel Leistung benötigt wird bis 20 A. Deutsche Fertigung. Technische Daten: Eingangsspannung 220 V ~ / 50 Hz, Ausgangsspannung 13,8 V =, Ausgangsstrom 20 A, Abmessungen 265 x 140 x 255 mm, Gewicht 10,5 kg.â Das GerĂ€t wird noch heute (2014) etwas ĂŒberarbeitet als statron Typ 2231.1 produziert.
Voltcraft DC Power Supply 13,8 V / 35 A (statron Typ 2232)
Das VOLTCRAFT DC Power Supply 13,8 V / 35 A aus STATRON-Produktion liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 13,8 V mit bis zu 35 A. In der Ausstattung und Optik entspricht es fast komplett der 20 A-Version. Das Netzteil lieferte wohl auch die Basis fĂŒr die heute (2014) noch produzierten statron Typ 2232.0, 2232.00 und 2232.1. Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zu dem GerĂ€t, das mit der Bestell-Nr. 518514 fĂŒr 498,- DM angeboten wird: âDas NetzgerĂ€t Typ 2232 SB ist eine stabilisierte Gleichspannungsquelle mit einer fest auf 13,8V eingestellten Ausgangsspannung, die bis max. 35A im Dauerbetrieb belastet werden kann. Eine im NetzgerĂ€t enthaltene elektronische Strombegrenzung und TemperaturĂŒberwachung schĂŒtzen das NetzgerĂ€t vor Ăberlastungen und Kurzschluss am Ausgang. Bei Ăberlastung wird das Stellglied der Regelschaltung gesperrt. Nach Absenkung der Temperatur geht das NetzgerĂ€t stelbststĂ€ndig wieder in seinen normalen Betrieb ĂŒber. Die Ausgangsspannung wird ĂŒber eine LED angezeigt. Der Ausgangsstrom kann ĂŒber das eingebaute Instrument abgelesen werden. Technische Daten: Eingangsspannung 220V~ ±10% / 50Hz, Ausgangsspannung 13,8V=, Ausgangsstrom max. 35A, Stabilisierung: Ănderung der Ausgangsspannung bei ±10% NetzĂ€nderung ca. 5mV, bei 100% LastĂ€nderung ca. 30mV, Restwelligkeit ca. 5mV eff, Masse ca. 22kg, Abmessungen 360 x 175 x 395 mmâ.
AMA DC Power Supply 13,8 V / 35 A (statron Typ 2232)
Das Festspannungsnetzteil statron Typ 2232 wurde mit weiĂem statt schwarzem GehĂ€use auch als Audio Mobile Acoustic (AMA) DC Power Supply vertrieben.
Voltcraft NG 27 B-DL & NG ADL DC Power Supply (statron)
Die Festspannungsnetzteile VOLTCRAFT NG 27 B-DL DC Power Supply und NG ADL DC Power Supply liefern eine stabilisierte Gleichspannung von 13,8 V bis zu einem Ausgangsstrom von 2 A bzw. 3 A (kurzzeitig 3 A und 5 A). Vermutlich wurden die Netzteile trotz des abweichenden GehĂ€uses (aus dem CONRAD-Sortiment) in FĂŒrstenwalde produziert. Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zu den GerĂ€ten, die mit den Bestellnummern 517984 und -92 fĂŒr 49,50 bzw. 79,50 DM angeboten wurden: âUniversell einsetzbares stabilisiertes NetzgerĂ€t aus deutscher Fertigung. Ein QualitĂ€tserzeugnis in elektrischer und mechanischer AusfĂŒhrung. Dauerstrom 2A (3A), kurzzeitig bis 3A (5A). Keine Kurzschuss-Automatik. VDE-gerecht. Dieses GerĂ€t eignet sich hervorragend fĂŒr die Stromversorgung von CB-FunkgerĂ€ten. Deutsche Fertigung. Technische Daten: Eingangsspannung 220V~/50Hz, Ausgangsspannung 13,8V= ±5%, Abmessungen 100 x 70 x 150 mm, Gewicht 1300 g.â.
VOLTCRAFT Leistungs-NetzgerÀt III (statron)
Das VOLTCRAFT Leistungs-NetzgerĂ€t III wurde offensichtlich speziell fĂŒr CONRAD electronic in der DDR entwickelt und produziert. Als Hersteller vermute ich hier den VEB STATRON FĂŒrstenwalde, die spĂ€tere STATRON GerĂ€tetechnik GmbH. Das 86 x 66 x 116 mm groĂe GerĂ€t liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 13,4 V. Von auĂen lĂ€sst sich die ursprĂŒngliche Herkunft nur am typischen DDR-Krania-Netzkabel erkennen, im Inneren finden sich dann auch die ĂŒblichen DDR-Bauteile. Ein Hersteller- oder Herkunftsverweis fehlt auf dem GehĂ€use natĂŒrlich wieder komplett.
Im CONRAD-Katalog von 1990 heiĂt es zum VOLTCRAFT Leistungs-NetzgerĂ€t III, das mit der Bestell-Nr. 518255 fĂŒr 14,50 DM angeboten wurde: âIm robusten und stabilen Kunststoff-GehĂ€use schwarz. Dieses GerĂ€t erfĂŒllt ohne Probleme Schul-, Hobby-, Modellbau- und Laboranforderungen. Aufbau VDE-gerecht. Schutzklasse III VDE 0552. Ausgangsspannung ĂŒber 4mm-Buchse rot/schwarz. Die technischen Daten halten allen Vergleichen mit GerĂ€ten weitaus höherer Preisklassen stand. Technische Daten: Eingangsspannung 220V~/50 Hz, Ausgangsspannung 13,4V= (12-14V) / 1,5A kurzzeitig 2A, Leerlaufspannung 16V=. Lieferung komplett im GehĂ€use mit Ein-/Aus-Schalter und Netzkabel. Abm. (B x H x L) 86 x 66 x 116 mmâ.
Voltcraft Vorschalt-Transformator 400 VA (EMG 18165)
Der VOLTCRAFT Vorschalt-Transformator 400 VA wurde Anfang bis Mitte der 1990er Jahre bei Elektronikus MĂ©rökĂ©szĂŒlĂ©lek GyĂĄra (EMG) in Ungarn fĂŒr den deutschen CONRAD-Versand produziert. EMG war der gröĂte Hersteller des Landes fĂŒr MessgerĂ€te, Netzteile und Signalgeneratoren. Parallel wurden hier aber auch TischrechengerĂ€te, Medizin- und Nukleartechnik gebaut. Der 400 VA-Trafo ermöglicht die Spannungswandlung von 110, 130, 150, 220 oder 240 V in eine Ausgangsspannung von 110, 130, 150 oder 240 V, z.B. zum Betrieb amerikanischer 120 V-GerĂ€te im deutschen 235V-Netz. Das 6 kg schwere GerĂ€t verfĂŒgt lediglich ĂŒber je eine von auĂen zugĂ€ngliche 4 A-PrimĂ€r- sowie SekundĂ€r-Sicherung und ĂŒber je ein nur mit Schraubendreher verstellbaren Ein- und Ausgangsspannungsregler. Auf einen Netzschalter, eine Betriebsanzeige oder ein Messinstrument hat der Hersteller aufgrund des Dauerbetriebs solcher GerĂ€te bewusst verzichtet.
Die Beschriftung des 150 x 120 x 210 mm groĂen GehĂ€uses erfolgte komplett in deutscher Sprache und â wie bei CONRAD ĂŒblich â ohne Herstellerverweis. Im Inneren findet sich lediglich ein Spartransformator ohne Netztrennung. Ein Betrieb als Trenntrafo wĂ€re somit nicht möglich. Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zu dem GerĂ€t, das mit der Bestell-Nr. 517534 fĂŒr 109,- DM angeboten wurde: âVorschalt-Transformator 400 VA â Zur ein- und ausgangsseitigen Umschaltung auf 110/130/150/220/240V~ durch 2 von auĂen bedienbare SpannungswĂ€hl-Schalter bei einer Durchgangsleistung von 400Wâ. SpĂ€tere leicht modifizierte GerĂ€te mit weiĂem GehĂ€use und europĂ€ischer plus amerikanischer Netz-Steckdose trugen die Zusatzbezeichnung Voltcraft Typ 18165, was zu den typischen fĂŒnfstelligen EMG-Bezeichnungen passt (181⊠& 182âŠ). Auch der teilweise verbaute typische EMG-GerĂ€tegriff deutet wieder auf eine ungarische Entwicklung und Produktion hin.
Voltcraft Vorschalt-Spartransformator 1 kVA (EMG 18166)
Der VOLTCRAFT Vorschalt-Spartransformator 1 kVA wurde parallel zur kleineren 400 VA-AusfĂŒhrung bei Elektronikus MĂ©rökĂ©szĂŒlĂ©lek GyĂĄra (EMG) in Ungarn produziert. Der 1 kVA-Trafo ermöglicht die Spannungswandlung von 110, 130, 150, 220 oder 240 V in eine Ausgangsspannung von 110, 130, 150 oder 240 V ĂŒber einen Spartransformator ohne galvanische Netztrennung. Zum Betrieb als Trenntransformator ist das GerĂ€t somit also nicht geeignet. Der Aufbau des 190 x 160 x 250 mm groĂen und 6,1 kg schweren Netzteils ist sehr ĂŒberschaubar gehalten. Dem fest installierten Netzkabel wurde eine von auĂen zugĂ€ngliche 10 A-Sicherung nachgeschaltet, der dann der 5-fach-PrimĂ€r-Umschalter folgt. Hier hinter findet sich wiederum der Ringkern-Spartrafo und auf der SekundĂ€rseite erfolgte die selbe BestĂŒckung in umgedrehter Reihenfolge. Auch bei diesem GerĂ€t wurde auf einen Netzschalter, eine Betriebsanzeige und ein Messinstrument verzichtet. Das bereits am Voltcraft LabornetzgerĂ€t TNG 40 (EMG 18143) verbaute Stahlblech-GehĂ€use ist komplett in deutscher Sprache beschriftet und nur mit dem Markennamen VOLTCRAFT versehen. Die eigentliche Herkunft des GerĂ€tes lĂ€sst sich nur an der ungarischen Beschriftung â1 kVA autotranszformĂĄtorâ sowie der Herstellerbezeichnung EMG r.sz.: 3810021210 auf der Trafospule und am typischen EMG-GerĂ€tegriff erkennen. In Ungarn wurde das GerĂ€t offensichtlich als Typ 18166 mit weiĂem GehĂ€use vertrieben.
EMG 18166
Der zuvor beschriebene VOLTCRAFT Vorschalt-Spartransformator 1k VA wurde fĂŒr den ungarischen Binnenmarkt auch unter seiner offiziellen Bezeichnung EMG 18166 vertrieben.
Voltcraft Spannungswandler (statron)
Das einfach nur als VOLTCRAFT Spannungswandler bezeichnete GerĂ€t erzeugt aus einer Gleichspannung von 11 bis 13,8 V eine Sinus-Wechselspannung von 220 V mit einer Frequenz von 50 Hz bei einer Dauerleistung von 180 VA (Spitzenleistung 200 VA). Das 6 kg schwere und 180 x 125 x 210 mm groĂe STATRON-GerĂ€t besitzt ein elektronische Ăberlastsicherung und wurde noch bis mindestens 1992 fĂŒr 339,- DM ĂŒber CONRAD electronic vertrieben.
Voltcraft Sinus-Spannungswandler (EMG)
Der abgebildete Spannungswandler stammt vermutlich aus ungarischer Produktion.
Voltcraft Spannungswandler SPA 4 (statron)
Der 105 x 95 x 80 mm groĂe und 800 g schwere Niedervolt-Spannungswandler SPA 4 wandelt eine Gleichspannung von 5,4 bis 7,5 V in eine Gleichspannung von 12 V um. Der SPA 4 wurde im CONRAD-Katalog 1986 fĂŒr 59,50 DM angeboten. Hier heiĂt es zu dem GerĂ€t: âDer Gleichspannungswandler ermöglicht den Betrieb von 12 V-GerĂ€ten an 6 V-Batterien bzw. 6 V-Generatoren. ĂuĂerst stabiler mechanischer und elektrischer Aufbau mit Gegentaktwandler. Technische Daten: Eingangsspannung 5,4 V â 7,5 V DC (typisch 6 V); Ausgangsspannung 12 V; Ausgangsbrummspannung 40 mV eff; Dauerbelastung 6,3 A; Kurzschlussbelastung 10 A; Abmessungen 105 x 95 x 80 mm; Gewicht ca. 0,8 kgâ.
Voltcraft Spannungswandler SPA 6 (statron)
Der 65 x 85 x 130 mm groĂe und 700 g schwere Niedervolt-Spannungswandler SPA 6 wandelt eine Gleichspannung von 17 bis 40 V in eine Gleichspannung von 12 V um. Der SPA 6 wurde im CONRAD-Katalog 1986 fĂŒr 59,50 DM angeboten. Hier heiĂt es zu dem GerĂ€t: âSpannungswandler zum Betrieb von 12 V-GerĂ€ten an 24 V-Batterien oder anderen Spannungsquellen. Montagefreundlich, Anschluss ĂŒber Auto-Normkontakte, hoher Wirkungsgrad von ca. 90 %. Ausgang gegenĂŒber Last- und Eingangsschwankungen stabilisiert. Technische Daten: Eingangsspannung 17 bis max. 40 V (typisch 24 V); Ausgangsspannungs-Ănderung (bei voller Last- und Eingangsspannungs-Ănderung) < 5 %; Brummspannung < 25 mV; Ausgangsstrom max. 6,3 A (kurzzeitig 10 A); Abmessungen 65 x 85 x 130 mm; Gewicht ca. 0,7 kgâ.
Voltcraft Magnetischer Spannungs-Konstanthalter (statron)
Der Magnetische Spannungs-Konstanthalter gleicht Eingangsspannungsschwankungen zwischen 180 bis 250 V sicher aus. Das 145 x 180 x 346 mm groĂe und 11 kg schwere GerĂ€t stellt die Ausgangsspannung von 220 V im Toleranzbereich von ± 1 % mit einer Leistung von bis zu 200 W zur VerfĂŒgung. Eine Produktion bei statron in FĂŒrstenwalde kann ich nicht sicher bestĂ€tigen, da ich diese GerĂ€te selbst nie gesehen habe. Das typische GehĂ€use sowie der aus einigen statron-Leistungsnetzteilen und VERMONA-VerstĂ€rkern bekannte Netzschalter sprechen jedoch dafĂŒr.
Der statron Spannungs-Konstanthalter wurde im CONRAD-Katalog 1986 fĂŒr 139,50 DM angeboten. Hier heiĂt es zu dem GerĂ€t: âDer magnetische Spannungskonstanthalter kann ĂŒberall dort eingesetzt werden, wo Schwankungen der Netzspannung die Arbeitsweise von GerĂ€ten stören oder gar verhindern. DarĂŒber hinaus wird die Betriebsspannung auch bei Lastschwankungen stabilisiert. Der Einsatz sollte vor allem als VorschaltgerĂ€t fĂŒr Gleichrichter- und NetzgerĂ€te, Beleuchtungs- und Steuerstromkreise erfolgen. Technische Daten: Eingangsspannung 220V / 50 Hz; Eingangsspannungsbereich 180 â 250 V; Ausgangsspannung (Nennwert) 220 V ± 1 %, FĂŒr Kontrollmessungen der Ausgangsspannung kann nur ein echter Effektwertmesser (z.B. Dreheisenmesswerk) verwendet werden. Analog- und DigitalgerĂ€te mit Mittelwertgleichrichtung sind fĂŒr diese Messung nicht geeignet. Abweichung der Ausgangsspannung bei Ănderungen innerhalb des Eingangsspannungsbereiches 180 â 250 V †± 1 %; Ausgangsleistung 200 W; Leistungsaufnahme bei 220 V Eingangsspannung Leerlauf ca. 300 VA (40 W), Volllast ca. 470 VA (240 W); SpannungsĂ€nderung zwischen Leerlauf und Volllast 1 %; Abmessungen 145 x 180 x 346 mm; Gewicht ca. 11 kgâ.
Voltcraft Unilader (statron Typ 2246)
Der fĂŒr den CONRAD-Versand im VEB STATRON FĂŒrstenwalde entwickelte und seit mindestens 1986 produzierte VOLTCRAFT UNILADER (Modell 2246) ermöglicht die Ladung von 1,2 V- bis 12 V-Akkus, wobei sich das GerĂ€t automatisch der Ladespannung des Akkus anpasst. Ăber ein 270°-Poti lĂ€sst sich der Ladestrom von 50 mA bis 1,4 A regeln, die Ladeanzeige erfolgt ĂŒber eine LED. Das GerĂ€t ist kurzschussfest ausgefĂŒhrt, verfĂŒgt aber noch nicht ĂŒber einen Ăberladeschutz. Den UNILADER 2246 gibt es in zwei optisch etwas unterschiedlichen AusfĂŒhrungen. Wenn man noch die unterschiedliche BestĂŒckung mit BrĂŒckengleichrichter oder Dioden und intern oder extern zugĂ€nglicher Schmelzsicherung berĂŒcksichtigt, sind es sogar vier AusfĂŒhrungen. Auf dem GerĂ€t fehlen aufgrund der CONRAD-Eigenmarke sĂ€mtliche Herstellerangaben. Es findet sich teilweise lediglich die Bezeichnung âModell 2246â auf der RĂŒckseite, was offensichtlich der eigentlichen Typenbezeichnung statron Typ 2246 entspricht.
Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zum UNILADER, der mit der Bestell-Nr. 242071 fĂŒr 59,- DM angeboten wurde: âDer Unilader ist ein speziell fĂŒr die BedĂŒrfnisse des Modellbauers entwickeltes, universell einsetzbares LadegerĂ€t. Es eignet sich zum Laden aller NC-Zellen und Blei-Akkus mit einer Nennspannung von 1,2 bis 12 V. Das GerĂ€t stellt sich automatisch auf die Ladespannung der angeschlossenen Akkus ein, der Ladestrom ist stufenlos von 50 mA bis 1,4 A regelbar. Der Ladestrom entspricht der Zeigerstellung des Einstellpotentiometers. Als Funktionskontrolle dient eine Leuchtdiode, die den Ladevorgang signalisiert. Der Unilader ist nach VDE-Bestimmungen aufgebaut und mechanisch sehr stabil konstruiert. Der Ausgang ist absolut kurzschlussfest. Technische Daten: Netzspannung 220 V / 50 â 60 Hz, Ladespannung 1,2 â 12 V, Ladestrom 50 mA â 1,4 A stufenlos einstellbar, Leistungsaufnahme max. 40 VA, Netzsicherung 315 mA, Abmessungen (B x H x T) 110 x 70 x 150 mm, Gewicht 1,5 kgâ.
Voltcraft Unilader (statron Typ 2246.1)
Das Bild zeigt die zweite, ĂŒberarbeitete AusfĂŒhrung des STATRON UNILADERs aus dem Jahr 1993. Auf der GehĂ€userĂŒckseite findet sich teilweise der Vermerk âModell 2246â, direkt auf dem Trafo die Bezeichnung â2246.1â oder â2246.2â. Ich vermute daher, dass es sich bei statron Typ 2246.1 und Typ 2246.2 um die offiziellen Herstellerbezeichnungen handelt. Im Gegensatz zur ersten UNILADER-AusfĂŒhrung ist hier die Schmelzsicherung grundsĂ€tzlich im GehĂ€useinneren auf einer separaten Platine untergebracht, der Kipp- durch einen Wippschalter ersetzt worden und der Reglerknopf weicht etwas ab.
Voltcraft Unilader (EMG 18406)
Parallel zur zweiten AusfĂŒhrung mit klassischem Manteltransformator gab es noch GerĂ€te mit Ringkerntransformator. Auf der an sich identischen Hauptplatine findet sich der Vermerk âType 18406â. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass diese GerĂ€te bei EMG in Ungarn produziert wurden. Leider finden sich keine konkreten Hinweise im GerĂ€t. FĂŒr eine ungarische Produktion spricht aber neben der typischen 18xxx-Bezeichnung das vom DIGI 35 bekannte Potentiometer, der typische Reglerknopf, die feinere GehĂ€use-Pulverbeschichtung und das Seriennummernschild an der Unterseite.
Voltcraft Unilader (statron Typ 2251)
Der VOLTCRAFT UNILADER wurde um 1995 technisch komplett ĂŒberarbeitet. Die Produktion erfolgte nach wie vor bei STATRON in FĂŒrstenwalde. WĂ€hrend sich optisch kaum Ănderungen erkennen lassen, weicht der technische Aufbau bereits stark vom VorgĂ€nger ab. Im Inneren findet sich ein Netztransformator plus Gleichrichterschaltung in einem gemeinsamen KunststoffgehĂ€use. Diese fest vergossene Einheit mit der Bezeichnung 2251.21 stellt bereits eine Gleichspannung von 15 V / 1,5 A bereit. Als Leistungstransistor findet sich ein BUK455 und die Laderegelung erfolgt ĂŒber einen Phillips-Schaltkreis des Typs LM324N. Das GerĂ€t wird noch bis heute (2014) relativ unverĂ€ndert als statron Typ 2251.0 produziert. Die ab Mitte der 1990er Jahre vertriebenen weiĂen VOLTCRAFT UNILADER Ă€hneln in der GröĂe und Bedienelemente-Anordnung zwar stark dem DDR-VorgĂ€nger, stammen aber wohl aus fernöstlicher Produktion.
Voltcraft Super-Unilader (statron)
Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zum SUPER-UNILADER, der mit der Bestell-Nr. 242233 fĂŒr 89,- DM angeboten wurde: âEin sehr interessantes LadegerĂ€t fĂŒr alle Modellsportler: Durch den integrierten Spannungswandler wird die Eingangsspannung von 12 V (Kfz-Akku) auf 15 V hochtransformiert. Erst durch diese Spannung ist auch eine Schnellladung von 7, 8, 9 oder 10 NC-Zellen möglich. Der Ladestrom ist stufenlos von 0,5 bis 5 A einstellbar, die Spannung passt sich automatisch an die angeschlossenen Akkus an. Der Super-Unilader ist fĂŒr alle Anwendungen im Modellbau bestens geeignet: Ob Einzelzelle (1,2 Ah; 1,8 Ah oder 4 Ah) oder Powerpack mit bis zu 10 Zellen â ein LadegerĂ€t, das den Anforderungen der Modellsportler gerecht wird. Die LeistungsfĂ€higkeit ist so groĂ, dass sogar ein Kfz-Akku von einem anderen Kfz-Akku mit max. 5 A geladen werden kann. FĂŒr RC-Car-Fahrer, Schiffsmodellbauer und Elektroflieger ist der Super-Unilader optimal geeignet. Er ersetzt und ergĂ€nzt durch den weiten Spannungsbereich von 1,2 â 15 V in nahezu allen FĂ€llen herkömmliche mobile LadegerĂ€te. Technische Daten: Eingangsspannung 12 V= (Kfz-Akku), Ausgangsstrom stufenlos einstellbar von 0,5 bis 5 A, Ausgang kurzschlussfest, verpolungsgeschĂŒtzt im Ein- und Ausgang, Tiefenentladeschutz bei ca. 10,5 V, Abmessungen (B x H x T) 110 x 70 x 150 mmâ.
Voltcraft Automatisches LadegerÀt 6 V / 12 V 5 A (statron)
Das VOLTCRAFT Automatische LadegerĂ€t 5 A wurde offensichtlich im VEB STATRON FĂŒrstenwalde fĂŒr CONRAD electronic produziert. Es ermöglicht die Ladung von 6 V- und 12 V-Akkus mit einem Ladestrom von bis zu 5 A. Der Ladestrom wird hierbei ĂŒber eine Kette aus vier LEDs angezeigt (2 A, 3 A, 4 A und 5 A). Eine weitere LED an dem 125 x 90 x 170 mm groĂen und 2,7 kg schweren GerĂ€t signalisiert den Ladestatus. WĂ€hrend des Ladevorgangs leuchtet diese, bei Abbruch erlischt sie und bei nicht angeschlossenem Akku blinkt die LED. Im CONRAD-Katalog von 1986 heiĂt es zu dem GerĂ€t, das mit der Bestellnummer 517895 fĂŒr 55,- DM angeboten wurde: âZum Laden von 6 V- und 12 V-Akkus mit einem Ladestrom von ca. 5 A. Beim Erreichen der Gasungsspannung wird der Ladevorgang automatisch unterbrochen, sodass ein Ăberladen der angeschlossenen Batterie ausgeschlossen ist. Der Ladestrom wird ĂŒber eine eingebaute LED-Zeile (Leuchtdioden) angezeigt. Bei Aufleuchten aller â 4 Leuchtioden: Arbeitsstrom 5 A â 3 Leuchtioden: Arbeitsstrom 4 A â 2 Leuchtioden: Arbeitsstrom 3 A â1 Leuchtiode: Arbeitsstrom 2 A â Eine weitere Leuchtdiode, die wĂ€hrend des Ladevorgangs konstant leuchtet, erlischt bei Abbruch des Ladevorgangs. Bei offenem Ausgang blinkt diese Diode und zeigt damit die Betriebsbereitschaft des GerĂ€tes an. Abgabespannung erfolgt ĂŒber Anschlusskabel mit Batterieklemmen. Technische Daten: 220 V ± 10 % mit Schutzkontaktstecker; Ladespannung 6 V / 12 V umschaltbar; Ladestrom ca. 5 A; Gewicht 2,7 kg; Abmessungen (B x H x T) 125 x 90 x 170 mm; Sicherung Netz 4 A trĂ€ge; Ausgang 6,3 A flinkâ.
Voltcraft Automatic-Lader 12 V 5 A (statron)
Im CONRAD-Katalog 1992 heiĂt es zu dem GerĂ€t, das mit der Bestellnr. 517895 fĂŒr 69,- DM angeboten wurde: âOptimales Laden verlĂ€ngert die Lebensdauer â Automatisches Akku-LadegerĂ€t, 12 V= / 5 A â Zum Laden von 12 V=-Akkus mit einem Ladestrom von ca. 5 A. Beim Erreichen der Gasungsspannung wird der Ladevorgang automatisch unterbrochen, so dass ein Ăberladen der angeschlossenen Batterien ausgeschlossen ist. Bei Absinken der Batteriespannung unter 12,6 V= wird der Ladestrom automatische eingeschaltet. Eine rote Leuchtdiode dient als Netzspannungskontrolle. Eine weitere grĂŒne Leuchtdiode, die wĂ€hrend des Ladevorgangs konstant leuchtet, erlischt bei Abbruch des Ladevorgangs. Abgabespannung erfolgt ĂŒber Anschlusskabel rot/schwarz mit Batterieklemmen. Deutsche Fertigung. Technische Daten: Netzspannung 220 V~ +10 % / 50 Hz, Ladespannung 12 V=, Ladestrom 5 A, Abschaltspannung ca. 14 V, Einschaltspannung ca. 12,6 V, Schutzgrad IP20, Schutzklasse II, Leistungsaufnahme ca. 80 Watt, Gewicht 2 kg, Abmessungen (B x H x T) 140 x 120 x 190 mm, Sicherung 0,4 A trĂ€ge, Ausgang 6,3 A trĂ€geâ. Ob das GerĂ€t wirklich aus STATRON-Produktion stammt, ist mir nicht bekannt. Das einzige GerĂ€t, das mir bisher zu Gesicht gekommen ist, wirkte recht selbst gebastelt und mit Ringkerntrafo so gar nicht wie ein STATRON-GerĂ€t, das typische GehĂ€use deutet jedoch trotzdem hierauf hin. Unter UmstĂ€nden ist es etwas aus der Not heraus entstanden, nachdem die eigene Trafoproduktion mit der politischen Wende kurzzeitig etwas reduziert wurde.
Voltcraft Automatisches LadegerÀt 6 V / 12 V 8 A (statron)
Das VOLTCRAFT Automatische LadegerĂ€t 8 A wurde offensichtlich im VEB STATRON FĂŒrstenwalde fĂŒr CONRAD electronic produziert. Es ermöglicht die Ladung von 6 V- und 12 V-Akkus mit einem Ladestrom von bis zu 8 A. Der Ladestrom wird hierbei ĂŒber eine Kette aus vier LEDs angezeigt (2 A, 4 A, 6 A und 8 A). Eine weitere LED an dem 140 x 125 x 190 mm groĂen und 2,7 kg schweren GerĂ€t signalisiert den Ladestatus. WĂ€hrend des Ladevorgangs leuchtet diese, bei Abbruch erlischt sie und bei nicht angeschlossenem Akku blinkt die LED. Im CONRAD-Katalog von 1986 heiĂt es zu dem GerĂ€t, das mit der Bestellnummer 517844 fĂŒr 98,50 DM angeboten wurde: âDas GerĂ€t dient zum Laden von 6 V- und 12 V-Akkumulatoren mit einem Ladestrom von ca. 8 A. Beim Erreichen der Gasungsspannung wird der Ladevorgang automatisch unterbrochen, sodass ein Ăberladen der angeschlossenen Batterie ausgeschlossen ist. Der Ladestrom wird ĂŒber eine Leuchtdiode angezeigt. Eine weitere Leuchtdiode, die wĂ€hrend des Ladevorgangs konstant leuchtet, erlischt bei Abbruch des Ladevorgangs. Bei offenem Ausgang blinkt diese Diode und zeigt damit die Betriebsbereitschaft des GerĂ€tes an. Das GerĂ€t wird komplett mit Netzstecker und Polklemmen geliefert. Beim Aufleuchten von â 4 Leuchtioden: Arbeitsstrom 8 A â 3 Leuchtioden: Arbeitsstrom 6 A â 2 Leuchtioden: Arbeitsstrom 4 A â1 Leuchtiode: Arbeitsstrom 2 A â Technische Daten: 220 V ± 10 %; Ladespannung 6 V / 12 V umschaltbar; Ladestrom ca. 8 A; Gewicht 2,7 kg; Abmessungen (B x H x T) 140 x 125 x 190 mm; Sicherung Netz 10 A trĂ€ge; Ausgang 6,3 A flinkâ.
VOLTCRAFT DoppelladegerÀt Best.-Nr. 242284 (statron)
Das VOLTCRAFT DoppelladegerĂ€t wurde offensichtlich speziell fĂŒr CONRAD electronic in der DDR entwickelt und produziert. Als Hersteller vermute ich hier den VEB STATRON FĂŒrstenwalde, die spĂ€tere STATRON GerĂ€tetechnik GmbH. Technisch basiert es auf dem zuvor beschriebenen VOLTCRAFT Leistungs-NetzgerĂ€t III mit identischem GehĂ€use. Das 86 x 66 x 116 mm groĂe GerĂ€t ermöglicht die Ladung von bis zu zehn NiCd-Akkus mit 1 bis 12 V. Der Anschluss kann ĂŒber zwei AusgĂ€nge mit 4 mm-Buchsen erfolgen. Ein Ausgang liefert einen Ladestrom von 40 mA, der zweite Ausgang lĂ€sst sich zwischen 40 mA und 400 mA umschalten. Von auĂen lĂ€sst sich die ursprĂŒngliche Herkunft nur am typischen DDR-Krania-Netzkabel erkennen, im Inneren finden sich dann auch die ĂŒblichen DDR-Bauteile. Ein Hersteller- oder Herkunftsverweis fehlt auf dem GehĂ€use natĂŒrlich wieder komplett.
statron elektronische Last 800 W (statron Typ 3229)
Die abgebildete âElektronische Last 800â entspricht technisch und optisch wohl weitestegehend dem heute noch (2016) produzierten statron Typ 3229.0. Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zu dem GerĂ€t, das mit der Bestellnr. 517256 fĂŒr 998,- DM angeboten wurde: âUnentbehrlicher Helfer bei der ĂberprĂŒfung von NetzgerĂ€ten, Baugruppen und Leistungsendstufen. Weiterhin lassen sich Akkumulatoren auf ihren Zustand ĂŒberprĂŒfen. Zahlreiche elektronische Sicherungen, wie Ăberspannungsabschaltung und Verpolungsschutz sorgen fĂŒr optimale Sicherheit bei der PrĂŒfung. Die LED-Anzeigen fĂŒr Ăberstrom, Ăberlast und Ăbertemperatur, Ăberspannung, Verpolung und Lastabschaltung lassen die Ursache fĂŒr das automatische Abschalten der elektronischen Last sofort erkennen. Die Sollwerteinstellungen können stufenlos vorgenommen werden.â.
T e c h n i s c h - P h y s i k a l i s c h e  W e r k s t À t t e n  T h a l h e i m
Die Technisch-Physikalischen WerkstÀtten waren ein Betriebsteil des VEB MessgerÀtewerk Zwönitz und haben sich hauptsÀchlich auf Trenn- und Stelltrafos spezialisiert. Das Werk produziert noch heute als Thalheimer Transformatorwerke GmbH.
TRT 250/6 â Trennregeltransformator ~220 V > ~0 â 250 V / 6 A
TRT 280/1 â Trennregeltransformator ~110 / 220 V > ~100 â 280 V / 4 A
TST 240/4G
Beschreibung folgt
Der TST 240/4G wurde auch ĂŒber CONRAD electronic in der Bundesrepublik vertrieben. In einer Anzeige der Zeitschrift Funkschau 25/1979 heiĂt es zum âRingkernregeltrenntransformator TST 240/4Gâ, der fĂŒr 445,- DM angeboten wurde: âModernes, transportables VielzweckgerĂ€t in Einschubtechnik, besonders bei der Zusammenstellung von MessplĂ€tzen und Laboraufbauten als variables und niederohmiges WechselstromgerĂ€t verwendbar. Vorteilhaft ist der Einsatz dieser Typen in Rundfunk- und Fernseh-WerkstĂ€tten. Zur AusrĂŒstung gehören ein Strom- und Spannungsmesser, Schalter, Sicherung und Netzanschlussschnur mit Schutzkontaktstecker. GerĂ€t mit PrimĂ€r- und SekundĂ€rwicklung, sodass der Eingang und Ausgang galvanisch voneinander getrennt sind. Eingang: 220 V, Ausgang 0 â 240 V / 4 A (900 W); 375 x 265 x 215 mm; Gewicht 21 kgâ.
TST 280/1 â Trennstelltransformator ~220 V > ~0 â 280 V / 1 A
TST 280/6 â Trennstelltransformator ~220 V > ~0 â 280 V / 6 A
SST 250/10 â Sparstelltransformator ~220 V > ~0 â 250 V / 10 A
SST 250/20 â Sparstelltransformator ~220 V > ~0 â 250 V / 20 A & ~12 V / 20 A
ST 240/4 â Stelltransformator ~220 V > ~0 â 240 V / 4 A
LTS 002
Der 2A-Labor-Trenn-Stelltransformator LTS 002 ist der kleinste der nachfolgend beschriebenen Spar- und Trennstelltrafos aus Thalheim. Das GerĂ€t besitzt einen Trenntrafo, dem primĂ€r der Netzschalter und ein 2,5A-Sicherungsautomat vorgeschaltet wurde. Diesem folgt ein Stelltrafo des Typs ESS102, ein weiterer SekundĂ€r-Sicherungsautomat und zwei Analoginstrumente zur Spannungs- und Stromanzeige. Die gesamte LTS0xx-Serie aus Thalheim wurde u.a. auch im CONRAD-Katalog von 1990 angeboten. Hier heiĂt es zum LTS 002, LTS 004 und LTS 006, die fĂŒr 375,-; 495,- und 589,- DM vertrieben wurden: âRegel-Trenneinheiten fĂŒr die Wechselspannungsregelung in Labors, PrĂŒffeldern sowie Service-WerkstĂ€tten, da durch den eingebauten Trenn-Transformator eine galvanische Trennung zwischen PrimĂ€r- und SekundĂ€rseite gewĂ€hrleistet ist. Robustes, stabiles MetallgehĂ€use mit Tragegriff fĂŒr den mobilen Einsatz, Anzeigeinstrumente fĂŒr Strom und Spannung, Kontrolllampe, Sicherung, Schutzschalter, Ausgang ĂŒber eine Steckdose (ohne Schutzkontakt). Technische Daten: Eingangsspannung 220 V ~ 50/60 Hz, Ausgangsspannung 1 â 250 V~ (galvanisch getrennt)â.
LTS 004
Der Trenn-Transformator LTS 004 liefert aus dem 230 V-Netz eine galvanisch getrennte Wechslspannung von 1 â 250 V und kann mit bis zu 4 A belastet werden (Leistung: 1 kVA). Auch dieses GerĂ€t wurde 1990 u.a. ĂŒber CONRAD electronic vertrieben (siehe LTS 002).
LSS 010
Der Labor-Spar-Stelltransformator LSS 010 ermöglich die stufenlose Regelung der Ausgangsspannung von 0 bis 250 V bei einer Dauerlast bis 10 A (2,5 kVA). HerzstĂŒck des 360 x 240 x 240 mm groĂen GerĂ€tes ist hierbei der Sparrtrafo ESS 410 mit drehbarem Abgriff an der SekundĂ€rspule. Das GerĂ€t besitzt jedoch keinen vorgeschalteten Trenntransformator. Ausgangsspannung und -Strom werden ĂŒber zwei Analoginstrumente angezeigt. Zum Ăberlastschutz besitzt der LSS 010 eine 10 A-Schmelzsicherung, zum Kurzschlussschutz einen Sicherungsautomaten zwischen beiden Phasen. Beide Sicherungen sind sekundĂ€r in Reihe geschaltet und lassen sich an der Frontseite austauschen bzw. wieder regenerieren. Der Netz-Drehschalter lĂ€sst sich in drei Stufen schalten â 1. Stufe: Netz primĂ€r ĂŒber eine Phase getrennt â 2. Stufe: Trafo (inkl. Netzanzeige) verbunden, aber Ausgang sekundĂ€r getrennt â 3. Stufe: Ausgangs-Schuko-Steckdose inklusive Messinstrumente komplett zugeschaltet. Das GerĂ€t im typischen DDR-MessgerĂ€tegehĂ€use ist sehr solide aufgebaut und mit 18 kg natĂŒrlich auch entsprechend schwer.
Der LSS 010 wurde â wie auch der LSS 020 â u.a. im CONRAD-Katalog von 1986 bis 1990 angeboten. Hier heiĂt es zu den beiden GerĂ€ten, die fĂŒr 475,- und 575,- DM vertrieben wurden: âLabor-Regeleinheiten fĂŒr die Wechselspannungsregelung in Labors, PrĂŒffeldern sowie Service-WerkstĂ€tten. Robustes, stabiles MetallgehĂ€use mit Tragegriff fĂŒr den mobilen Einsatz, Anzeigeinstrumente fĂŒr Strom und Spannung, Kontrolllampe, Sicherung, Ausgang ĂŒber eine Schutzkontakt-Steckdose. Technische Daten: Eingangsspannung 220 V~ 50/60 Hz, Ausgangsspannung 1 â 250 V~ (in Sparschaltung)â.
LTS 006
Der LTS 006 entspricht prinzipiell dem LSS 010, besitzt jedoch einen zusĂ€tzlichen Trenntrafo, der fĂŒr eine sichere Netztrennung sorgt. Auch dieses GerĂ€t wurde 1990 ĂŒber CONRAD electronic vertrieben (siehe LTS 002).
LSS 020
Der LSS 020 sorgt dank verbautem LSS120 fĂŒr eine Ausgangsleistung von 20A, besitzt jedoch wie der LSS010 keinen Trenntransformator. In dem GerĂ€t wurden sekundĂ€r zwei Schmelzsicherungen und drei parallel geschaltete Sicherungsautomaten verbaut. Neben der mit 10 A abgesicherten Schutzkontakt-Steckdose besitzt es aufgrund der Leistung ĂŒber 16 A einen Klemmanschluss zur festen Verkabelung bis 20 A. Der LSS020 wurde in der Wendezeit auch ĂŒber CONRAD electronic fĂŒr 575,- DM vertrieben, wobei dieser dann nicht entsprechend umtypisiert wurde (siehe LTS 002).
LTS 602, LTS 604 & LTS 606
Die Labor-Regel-Trenntransformatoren LTS 602, LTS 604 und LTS 606 wurden Anfang der 1990er Jahre als Nachfolger der LTS 002 und LTS 006 in Thalheim produziert. Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zu diesen GerĂ€ten: âLabor-Regel-Trenntransformatoren â 19â-fĂ€hig, Regel-Trenntrafo fĂŒr die Wechselspannungsregelung in Labors, PrĂŒffeldern sowie Service-WerkstĂ€tten, da durch den eingebauten Trenn-Transformator eine galvanische Trennung zwischen PrimĂ€r- und SekundĂ€rseite gewĂ€hrleistet ist. Robustes, stabiles MetallgehĂ€use und Tragegriff fĂŒr den mobilen Einsatz. Farbe Hellblau. Anzeigeinstrumente fĂŒr Strom und Spannung, Kontrolllampe, Sicherung, Schutzschalter, Ausgang ĂŒber eine Steckdose. Technische Daten: Eingangsspannung 220 V~ / 50 Hz, Ausgangsspannung 1 â 250 V~ (galvanisch getrennt). Deutsche Fertigung.â. Die 12kg schwere 2 A (500 VA)-AusfĂŒhrung LTS 602 wurde fĂŒr 498,- DM angeboten, das 18 kg-4 A (1000 VA)-GerĂ€t LTS 604 fĂŒr 698,- DM und der 24 kg-6 A (1500 VA)-Trenntrafo LTS 606 fĂŒr 798,- DM.
Im CONRAD-Katalog von 1992 wurden die in den Thalheimer Trafowerken produzierten Ringkern-Stelltransformatoren in verschiedenen Leistungsklassen angeboten. So findet sich hier der 2 A-Ringkern-Stelltransformator ESS 102 fĂŒr 149,- DM, die 4 A-AusfĂŒhrung ESS 104 fĂŒr 188,- DM, der 10 A-Trafo ESS 110 fĂŒr 199,- DM und die 20 A-Variante ESS 120 fĂŒr 349,- DM. Die 2 A-, 4 A- und 10 A-Ringkern-Trafos dĂŒrften auch in den zuvor beschriebenen Labor-Regel-Trenntransformatoren LTS 602, LTS 604 und LTS 606 verbaut worden sein. In der Katalogbeschreibung heiĂt es zum Aufbau der vier Einbau-Spar-Stelltransformatoren: âEin Ringkern aus Siliziumtesturband ist mittels Polyurethan-Struktur-Schaumstoff in eine Schale aus glasfaserverstĂ€rktem Polyamid eingebettet, auf der sich gleichzeitig die Anschlussklemmen fĂŒr die Wicklungs- und AuĂenanschlĂŒsse befinden. Dieser Wickelkörper trĂ€gt eine einlagige, auf ca. 320° gleichmĂ€Ăig verteilte Wicklung aus Kupferlackdraht und ist mit heiĂhĂ€rtendem Epoxidharz wieder in ein GehĂ€useteil aus glasfaserverstĂ€rktem Polyamid eingebettet. Der Wickelkörper besitzt auf der Stirnseite am AuĂenrand eine ringförmige Erhöhung, so dass durch flĂ€chenhaftes Abisolieren der WicklungsdrĂ€hte eine Schleifbahn entsteht.â Parallel wurden die Stelltransformatoren ESS 104, ESS 110 und ESS 120 auch fĂŒr jeweils 129,- DM; 169,- DM und 265,- DM ĂŒber die Toptron Elektronik Vertriebs GmbH aus MĂŒnchen vertrieben und entsprechend in der Zeitschrift Funkschau 24/1991 annonciert.
KSS 103
Der noch bis heute (2016) in Thalheim produzierte Einphasen-Sparstelltransformator KSS 103 wurde im CONRAD-Katalog von 1992 mit der Bestell-Nr. 516562 fĂŒr 89,- DM angeboten. In der Beschreibung heiĂt es: âNiederspannungs-Stelltransformator zur stufenlosen Regelung von Niederwechselspannung fĂŒr den Aufbau von NetzgerĂ€ten im Hobby-, Werkstatt- und Laborbereich. Einbau ĂŒber Zentralbefestigungsmutter M10. Deutsche Fertigung. Technische Daten: Eingangsspannung 220 V~ / 50 Hz, Ausgangsspannung 1 â 42 V~ / 2,5 A (Sparschaltung), Ausgangsstrom 3 A, Abmessungen Ă 75 x H 55 mm, Achs-Ă 6 mm, Drehbereich 320°â.
LTT 003
Der Trenn-Transformator LTT 003 wurde Ende der 1980er Jahre im VEB Technisch-Physikalischen WerkstĂ€tten Thalheim produziert. Das 236 x 223 x 153 mm groĂe und 7,5 kg schwere GerĂ€t ermöglicht die galvanische Trennung eines Verbrauchers vom Stromnetz, was bei vielen Arbeiten an elektronischen GerĂ€ten sinnvoll ist. Hierbei besitzt der integrierte Netztransfomator eine mit der PrimĂ€rspule identische SekundĂ€rspule, wodurch die Ausgangsspannung gegenĂŒber der Eingangsspannung nicht verĂ€ndert wird. Die Nennleistung des Trafos betrĂ€gt 550 VA. Dessen PrimĂ€rspule wurde ein Netzschalter vorgeschaltet und paralell zur SekundĂ€rspule findet sich ein BetriebslĂ€mpchen plus Vorwiderstand sowie eine 2,5 A-Feinsicherung in Reihe zur Ausgangssteckdose.
Im CONRAD-Katalog von 1992 heiĂt es zum LTT 003, der mit der Bestell-Nr. 517909 fĂŒr 249,- DM angeboten wurde: âModernes, transportables GerĂ€t, das fĂŒr netzgetrennte, potentialfreie 220V-Wechselspannung benötigt wird. Galvanische Trennung zwischen PrimĂ€r- und SekundĂ€rseite und Aufbau nach Schutzklasse II im KunststoffgehĂ€use mit Tragegriff. Die Anwendung des GerĂ€tes liegt im Sinne der Schutztrennung, die hĂ€ufig im Bereich des Elektrohandwerks oder anderen ServicewerkstĂ€tten notwendig ist. Technische Daten: Nennspannung 220V~/50/60Hz, Nennleistung 550VA, Ausgangsspannung 220V~/50/60Hz, Gewicht ca. 7,5kg â der Trenntrafo beinhaltet Netzschalter, Anschlussleitung, Sicherung und Steckdose ohne Schutzkontakt. Der Trenntransformator ist fĂŒr einen Arbeitstemperaturbereich von -10 bis +40°C ausgelegt. Abmessungen (B x H x T) 236 x 223 x 153mm. Deutsche Fertigung. Komplett mit GehĂ€useâ.
Universal-Heimwerk-Thyristorsteller UHT 410
Der Universal-Heimwerk-Thyristorsteller UHT 410 wurde um 1986 im VEB Technisch-Physikalische WerkstĂ€tten Thalheim produziert und liefert zum einen ĂŒber eine Schutzkontaktsteckdose eine stufenlos regelbare Wechselspannung von 20 bis 230 V mit einem Ausgangsstrom von bis zu 3,6 A (800 VA), zum zweiten eine ebenfalls stufenlos regelbare Gleichspannung von 2 bis 24 V mit einem Ausgangsstrom von bis zu 10 A (300 VA). Die Spannungsversorgung des 175 x 240 x 155 mm groĂen und 7,5 kg schweren GerĂ€tes erfolgt aus dem 230V-Netz, die regelbare Gleichspannung ist hierbei galvanisch vom Eingang getrennt wĂ€hrend der Wechselspannungsausgang nicht getrennt ist (Spartrafo mit nachgeschalteter Gleichrichterschaltung). Der kombinierte Gleich- und Wechselspannungsregler RFT UHT 410 wurde ĂŒber CONRAD electronic auch in Westdeutschland vertrieben. Im CONRAD-Hauptkatalog 1986 heiĂt es zu dem GerĂ€t, das mit der Bestellnummer 518280 fĂŒr 299,- DM angeboten wurde: âVOLTCRAFT Universal-NetzgerĂ€t, regelbar â Dem NetzgerĂ€t können die verschiedensten Spannungen und Ströme entnommen werden. Aus einem sehr breiten Anwendungsgebiet ergeben sich unter anderem folgende ausgewĂ€hlte Einsatzmöglichkeiten: Ausgang 1 â im netzverbundenen Wechselspannungs-Bereich zur Drehzahleinstellung bei Handbohrmaschinen, sonstigen Universalmotoren, Mixern u.Ă€.; als Dimmer zur Regulierung der BeleuchtungsstĂ€rke; zur WĂ€rmeregulierung von Lötkolben, WĂ€rmestrahlern und sonstigen elektrischen WĂ€rmegerĂ€ten â Ausgang 2 â im netzgetrennten Kleinspannungsbereich zum Laden von Kfz-Batterien und sonstigen Akkumulatoren, fĂŒr den Aufbau von Versuchsschaltungen, zum Betreiben kleiner Galvanisier- und Elektrolyseeinrichtungen â Das NetzgerĂ€t ist gegen Ăberlastung in beiden Bereichen geschĂŒtzt. Die Strom- und Spannungskontrolle erfolgt ĂŒber ein umschaltbares Anzeigeinstrument. â Technische Daten â Eingangsspannung: 220 V 50/60 Hz; Ausgang 1 ĂŒber Schutzkontaktsteckdose: netzverbundene Wechselspannung 20 â 220 V 3,6 A max. 800 VA stufenlos regelbar; Ausgang 2 ĂŒber Polklemmen: galvanisch getrennte Gleichspannung 2 â 24 V 10 A max. 300 W stufenlos regelbar; Gewicht: 7,5 kg, Abmessungen (B x H x T): 175 x 240 x 155 mmâ.
EVS 200 Electronic AC Voltage Stabilizer
Der Wechselspannungs-Konstanthalter EVS 200 stellt aus einer Wechselspannung von 160 bis 250V eine konstante Wechselspannung von 220V bereit. Das GerĂ€t aus den Thalheimer Trafowerken wurde auch in Westdeutschland ĂŒber den CONRAD-Versand fĂŒr 289,- DM vertrieben. Im Hauptkatalog 1990 heiĂt es zum EVS 200: âElektronischer Wechselspannungs-Konstanthalter â 750 VA. Nahezu alle elektronischen und elektrischen GerĂ€te, welche am 220 V-Wechselspannungsnetz betrieben werden, reagieren empfindlich gegenĂŒber Netzspannungsschwankungen gröĂer ±10 %. In der Bundesrepublik Deutschland werden zwar seitens der Energieversorgungsunternehmen diese Toleranzen in der Regel eingehalten, jedoch sehr oft im Haus oder Betrieb selbst SpannungssprĂŒnge erzeugt. Dieses geschieht, wenn sporadisch starke Verbraucher (z.B. AufzĂŒge) ein- und ausgeschaltet werden. Der Voltcraft Spannungskonstanter arbeitet vollelektronisch, so dass die Schaltzeiten sehr kurzgehalten werden und sorgt fĂŒr eine innerhalb von ±5 % konstante Ausgangsspannung, so dass vorher beschriebene SchĂ€den vermieden werden. Technische Daten: Eingang 160 â 250 V~; Ausgang 220 V~; Ausgangsstrom 3,4 A; Kurvenform praktisch sinusförmig; Betriebsanzeige Leuchtdiode; Umgebungstemperatur -10 bis +40 °C; Schutzklasse II; Schutzgrad IP20; Abmessungen (B x H x T) 236 x 223 x 153 mm; Gewicht ca. 6 kgâ.
NR 120 â 25 A Netzregler ~176 â 253 V > ~218 â 227 V regelbar/konstant
NR 122 â 16 A Netzregler ~220 V
NR 170 â 7 A Netzregler ~176 â 250V > ~ 220 V konstant
NR 220/20 â 20 A Netzregler ~220 V +10/-20 % > ~220 V +/-0,5 %
NRA 220/10 â automatischer 10 A Netzregler ~125/220 V schwankend > ~125/220 V konstant
Volto â Spannungsgleichhalter ~220 V / 150 VA
Volto 110 â Spannungsgleichhalter ~220 V +10/-20 % > ~220 V +/-3 % / 200 VA
Voltus & Volti â Spannungsgleichhalter ~220 V
SG 440 â Stellgleichrichter ~220 V > =0 â 6,3V / 40 A
TG 1 â Transistor-StromversorgungsgerĂ€t ~220 V > =0,5 â 15 V / 4 A
3TG1 â 3x TG 1 in gemeinsamem GehĂ€use ~220 V > =0,5 â 15 V / 12 A oder =0,5 â 45 V / 4 A
UHS 401 â Universal-Heimwerk-Stelltrafo ~220 V > ~120 â 180V oder ~180 â 240 V / 1,25 A; ~0 â 17 V / 5 A; DC =0 â 15 V / 4 A; ohne Netzschalter
UHS 401-1 â Universal-Heimwerk-Stelltrafo ~220 V > ~120 â 180 V oder ~180 â 240 V / 1,25 A; ~0 â 17 V / 5 A; DC =0 â 15 V / 4 A; mit Netzschalter
F e i n w e r k t e c h n i k  L e i p z i g
StromversorgungsgerÀt SCOLI
Das StromversorgungsgerĂ€t SCOLI dient als ErgĂ€nzung zum POLYTRONIC-Elektronikbaukasten, dessen Spannungsversorgung ansonsten ĂŒber Batterien erfolgte. Unter der Bezeichnung SCOLI wurden hierbei Betriebe zusammengefasst, die GerĂ€te und Bauteile zur Verwendung im Schulunterricht produzierten. Der VEB Feinwerktechnik Leipzig lieferte lediglich die 220 V-Netzteile. Hier werden in einem Nachfolgebetrieb auch heute noch Bauteile fĂŒr den Maschinenbau, Medizin- und Messtechnik produziert. Das SVG SCOLI verfĂŒgt ĂŒber jeweils eine Anschlussbuchse mit 2 V-, 3 V-, 8 V- und 12 V Wechselspannung, eine zusteckbare Gleichrichterschaltung, Netz-LED und Kurzschluss-Sicherung mittels Relaisschaltung.
R o b o t r o n - E l e k t r o n i k  R a d e b e r g
robotron Schul-StromversorgungsgerÀt 30W
Das abgebildete 30 W-StromversorgungsgerĂ€t ohne erkennbare Typenbezeichnung wurde um 1976 im VEB Robotron-Elektronik Radeberg, Betriebsschule âDr. Salvador Allendeâ, Abteilung Polytechnik produziert. Es entspricht technisch und optisch weitestgehend dem zuvor beschriebenen StromversorgungsgerĂ€t SCOLI und verfĂŒgt ĂŒber jeweils eine Anschlussbuchse mit 2 V-, 3 V-, 8 V- und 12 V Wechselspannung sowie eine zusteckbare Gleichrichterschaltung. Die Netzanzeige erfolgt im Gegensatz zum SCOLI noch ĂŒber eine GlĂŒhlampe statt LED und statt des fest installierten Netzkabels findet sich hier eine KaltgerĂ€te-Buchse an der GehĂ€userĂŒckseite.
R o b o t r o n - E l e k t r o n i k  Z e l l a - M e h l i s
robotron STM
Die Netzteil-EinschĂŒbe des Typs STM (Stromversorgungsmodul) wurden fĂŒr den robotron-GroĂrechner K1510 entwickelt und teilweise auch noch im Nachfolger K1520 verbaut. Die ersten STM (wie der abgebildete STM K0310.09) wurden noch mit klassischem Trafo und nachgeschaltetem Spannungsregler des Typs TESLA MAA732 bestĂŒckt. Die Beschaltung erfolgte ĂŒber 4-mm-Schraubklemmen an der RĂŒckseite. Neben den STM mit verschiedenen Ausgangsspannungen und -leistungen gibt es noch die passenden Stromversorgungszusatzmodule STZ und die Gleichspannungswandler DCW.
K0310.01 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 12 V / 1,5 A
K0310.03 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 10,7 V / 2 A
K0310.04 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 9 V / 2,2 A
K0310.05 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 5 V / 3,3 A
K0310.06 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 5 V / 10 A
K0310.08 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 9 V / 5,6 A
K0310.09 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 12 V / 4,2 A
K0310.10 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 15 V / 3,3 A
K0310.11 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 6 V / 2,9 A
K0310.12 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 15 V / 1 A
K0312.01 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 60 V / 80 mA
K0312.02 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 2x 60 V / 2x 80 mA
K0312.03 STZ â Stromversorgungszusatzmodul 220 V~ > 12 V / 100 mA
K0312.04 STZ â Stromversorgungszusatzmodul 220 V~ > 2x 12 V / 2x 100 mA
K0312.05 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 12 V + 60 V / 100 mA + 800 mA
K0312.06 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 5 V / 10 A
K0316.01 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 24 V / 2 A
K0316.02 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 24 V / 2,2 A
K0316.03 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 2x 24 V / 1,4 A
K0316.03 STM â Stromversorgungsmodul 220 V~ > 24 V / 5 A
Die spĂ€ter speziell fĂŒr den robotron K1520 entwickelten Modelle mit bis zu 150 W Leistung sind bereits als Schaltnetzteile aufgebaut. Diese sind technisch bedingt etwas störanfĂ€lliger, zeichnen sich dafĂŒr aber durch ein niedrigeres Gewicht und eine geringere WĂ€rmeentwicklung aus. Die Beschaltung erfolgte hier ĂŒber EFS-Steckverbinder. Die GerĂ€te sind fernsteuerbar, kurzschlussfest und besitzen eine Schutzschaltung gegen Ăberspannung sowie Ăberhitzung.
K0360.03 STM â 25W-Schaltnetzteil 220 V~ > 5 V / 5 A
K0360.05 STM â 25W-Schaltnetzteil 220 V~ > 7 V / 3,6 A
K0360.06 STM â 25W-Schaltnetzteil 220 V~ > 9 V / 2,8 A
K0360.08 STM â 25W-Schaltnetzteil 220 V~ > 12 V / 2,1 A
K0360.10 STM â 25W-Schaltnetzteil 220 V~ > 15 V / 1,6 A
K0360.13 STM â 25W-Schaltnetzteil 220 V~ > 24 V / 1 A
K0361.03 STM â 50W-Schaltnetzteil 220 V~ > 5 V / 10 A
K0361.05 STM â 50W-Schaltnetzteil 220 V~ > 7 V / 7,1 A
K0361.06 STM â 50W-Schaltnetzteil 220 V~ > 9 V / 5,6 A
K0361.08 STM â 50W-Schaltnetzteil 220 V~ > 12 V / 4,2 A
K0361.10 STM â 50W-Schaltnetzteil 220 V~ > 15 V / 3,3 A
K0361.13 STM â 50W-Schaltnetzteil 220 V~ > 24 V / 2,1 A
K0361.16 STM â 50W-Schaltnetzteil 220 V~ > 36 V / 1,4 A
K0362.03 STM â 100W-Schaltnetzteil 220 V~ > 5 V / 20 A
K0362.05 STM â 100W-Schaltnetzteil 220 V~ > 7 V / 14,3 A
K0362.08 STM â 100W-Schaltnetzteil 220 V~ > 12 V / 8,3 A
K0362.10 STM â 100W-Schaltnetzteil 220 V~ > 15 V / 6,7 A
K0362.13 STM â 100W-Schaltnetzteil 220 V~ > 24V / 4,2 A
K0362.16 STM â 100W-Schaltnetzteil 220 V~ > 36 V / 2,8 A
K0363.03 STM â 150W-Schaltnetzteil 220 V~ > 5 V / 30 A
K0363.05 STM â 150W-Schaltnetzteil 220 V~ > 7 V / 21,4 A
K0363.06 STM â 150W-Schaltnetzteil 220 V~ > 9 V / 16,7 A
K0363.08 STM â 150W-Schaltnetzteil 220 V~ > 12 V / 12,5 A
K0363.10 STM â 150W-Schaltnetzteil 220 V~ > 15 V / 10 A
K0363.13 STM â 150W-Schaltnetzteil 220 V~ > 24 V / 6,3 A
K0363.16 STM â 150W-Schaltnetzteil 220 V~ > 36 V / 4,2 A
K0365.01 DCW â Gleichspannungswandler +5 V > -5 V / 700 mA
K0365.06 DCW â Gleichspannungswandler +5 V > +12 V / 300 mA
K0365.07 DCW â Gleichspannungswandler +5 V > -12 V / 300 mA
K0365.21 DCW-F â Gleichspannungswandler +12 V > -5 V / 700 mA
K0365.27 DCW-F â Gleichspannungswandler +12 V > -12 V / 300 mA
K0366.01 DCW â Gleichspannungswandler +5 V > ±15 V / 2x 100 mA
K0367 STZ â Stromversorgungszusatzmodul 220 V~ > 5 V / 7 V / 9 V / 12 V / 15 V / 24 V / 60 V
K0369 SKE â Schaltkassette 220 V~
K0371 MSM â Mehrspannungsmodul 220 V~ > 5 V / 7 V / 9 V / 12 V / 15 V / 24 V / 60 V
Die Produktion der Analog- und Schaltnetzteile erfolgte bis mindestens 1990 durch die zur Wendezeit gegrĂŒndete Robotron Elektronik Zella-Mehlis GmbH. Die Typenschilder wurden hier einfach entsprechend ĂŒberklebt. Anfang der 1990er Jahre ist der Hersteller dann aber endgĂŒltig in Konkurs gegangen.
F E U T R O NÂ Â Â G r e i z
FEUTRON Stelltransformator
Die Karl Weiss KG Greiz, spĂ€ter VEB Feutron Greiz, hat sich hauptsĂ€chlich auf die Produktion von Feuchtemesstechnik und GerĂ€ten zur Klimasimulation spezialisiert. Nebenher lieferte der Betrieb aber auch Stelltransformatoren fĂŒr Privathaushalte aus. Diese wurden damals zum Betrieb von FernsehgerĂ€ten benötigt, da die Netzspannung teilweise noch etwas schwankte. Der zum Ende der 1950er Jahre gebaute FEUTRON Stelltransformator ermöglicht die Regelung von 180 bis 235 V in neun Stufen (150 VA) bei einer konstanten Eingangsspannung von 220 V (mit aktuell 230 â 240 V entsprechend höhere Werte). Die geregelte Spannung kann ĂŒber das frontseitige Dreheisenmessinstrument abgelesen und ĂŒber die rĂŒckseitige Steckdose abgegriffen werden. Die Eingangsbuchse, der Netzschalter und die Schmelzsicherung findet sich ebenfalls an der GehĂ€userĂŒckseite. Zu beachten ist, dass bei dem GerĂ€t ein Spartrafo zum Einsatz kam. Hierbei erfolgt keinen Netztrennung wie bei einem Trenntrafo.
FEUTRON Stelltransformator 2118
Der Anfang der 1960er Jahre im zwischenzeitig verstaatlichten VEB Feutron Greiz produzierte Stelltransformator 2118 unterscheidet sich vom einfach nur FEUTRON Stelltransformar genannten GerÀt offensichtlich nur durch das verwendete eckige Drehspulmessinstrument. Auch er ermöglicht die Regelung von 180 bis 235 V in neun Stufen (150 VA) bei einer konstanten Eingangsspannung von 220 V.
FEUTRON Type 1221
Der um 1962 produzierte FEUTRON Type 1221 stellte eine verbesserte Version des Stelltransformator 2118 dar. So konnte die Spannung in 15 Stufen von 165 bis 242 V geregelt werden (statt 9 Stufen von 180 â 235 V). Das Netzkabel war nun direkt mit dem GerĂ€t verbunden. Ansonsten sind beide Varianten fast baugleich.
FEUTRON Type 1222
Der FEUTRON Type 1222 ermöglicht die Regelung von 165 bis 242 V in 14 Schaltstufen bei einer konstanten Eingangsspannung von 220V und erhielt erstmals ein PlastikgehÀuse.
FEUTRON Type 1223
Der FEUTRON Type 1223 ermöglicht â wie schon der 1222 â die Regelung von 165 bis 242V in 14 Schaltstufen bei einer konstanten Eingangsspannung von 220 V und wurde als letzter Typ dieser Art bis mindesten 1980 produziert.
E l e k t r o n i k   G i e Ă ĂŒ b e l
N 100
N 200
Das stufenlos regelbare N 200 wurde als ErgĂ€nzung zum KT 100, Stern Automatic und Stern Elite im VEB Elektronik GieĂĂŒbel produziert. Die Ausgangsspannung lĂ€sst sich zwischen 7,5 und 9V umschalten.
R 201
Das R 201 entspricht technisch und optisch weitestgehend dem Netzteil N 200, verfĂŒgt aber ĂŒber einen zusĂ€tzlichen Ausgangsspannungsregler.
R 202
Das regelbare Netzteil R 202 wurde um 1983 im VEB Elektronik GieĂĂŒbel produziert und liefert eine Gleichspannung, die sich von 6 bis 12V stufenlos regeln lĂ€sst (250 mA / 9 W).
R 203
Das regelbare Netzteil R 203 entspricht optisch komplett dem zuvor beschriebenen R 202, verfĂŒgt aber ĂŒber einen gröĂeren Trafo. Hierdurch erhöht sich die Stromleistung von 250 mA auf 350 mA (11 W statt 9 W). In dem GerĂ€t kam der Trafo Bv7001.203 und der Leistungstransistor GD740C zum Einsatz. Bei spĂ€teren GerĂ€ten wurde der Germaniumtransistor durch die Siliziumvariante SD336 ersetzt.
R 204
Das stufenlos regelbare R 204 wurde als ErgĂ€nzung zu den Taschenradios RC 2001, RC 2002 und TR 2010 im VEB Elektronik GieĂĂŒbel produziert.
R 205
Das stufenlos regelbare R 205 wurde als ErgĂ€nzung zu den Radioweckern RC 40, RC 86 und RC 87 im VEB Elektronik GieĂĂŒbel produziert. Es liefert eine Gleichspannung von 4,5 V.
R 209
Das R 209 entspricht technisch und optisch weitestgehend dem zuvor beschriebenen R 205, verfĂŒgt aber ĂŒber einen zusĂ€tzlichen Spannungsregler. Mit diesem kann die Ausgangsspannung von 1,5 bis 12 V eingestellt werden.
E l e k t r o n i s c h e   B a u e l e m e n t e   D o r f h a i n
NLG 10
Das NetzladegerĂ€t NLG 10 wurde Mitte der 1980er Jahre bis 1990 im VEB Elektronische Bauelemente Dorfhain produziert und ermöglicht die Ladung von vier R6-Mignonbatterien aus dem 230V-Netz. Zur Technik und Bedienung gibt es nicht viel zu sagen: Netztstecker rein, LED geht an und Spannung liegt an, mindestens eine Batterie einlegen, LED geht aus und abwarten. Im Batteriefach findet sich der deutsche Hinweis âNur fĂŒr NC-Akkusâ ergĂ€nzt in russischer Sprache mit âĐąĐŸĐ»ŃĐșĐŸ ĐĐșĐșŃĐŒŃĐ»ŃŃĐŸŃŃâ. Im Inneren des GerĂ€tes wurde leider erstmal in der DDR ein importierter Printtransformator verbaut, der durch die Lötkontakte schnell zur Fehlerquelle werden kann.
NLG 20
Das Netz-LadegerĂ€t 20 entspricht weitestgehend dem zuvor beschriebenen NLG 10, wurde aber um ein zusĂ€tzliches Stromversorgungskabel mit Hohlstecker fĂŒr das Hand-DiktiergerĂ€t HDG 242 ergĂ€nzt (Bild & Beschreibung unter Monorecorder). So kann das DiktiergerĂ€t direkt aus dem Stromnetz versorgt werden und gleichzeitig können die zum mobilen Einsatz benötigten vier R6-Mignonakkus nachgeladen werden. Als Hersteller wurde auf dem GehĂ€use des NLG 20 der VEB Elektronik Gera (Geracord) angegeben. Ich vermute, dass hier lediglich eine einheitliche Angabe auf dem Netzteil und DiktiergerĂ€t gewĂŒnscht war und die LadegerĂ€te nach wie vor aus dem VEB Elektronische Bauelemente Dorfhain kamen.
E A W   E l e k t r o n i k   D r e s d e n
E 12 / 4 B (6 & 12 V / 4 A)
Das Autobatterie-LadegerĂ€t E 12 / 4 B wurde offensichtlich als VorlĂ€ufer der nachfolgend beschriebenen Ladefix-Serie im VEB EAW Elektronik Dresden produziert (Kombinatsbetrieb des EAW Treptow, heute ESGO GmbH). Das GerĂ€t liefert eine Ausgangsspannung von 6 V oder 12 V mit 4 A. Die Ausgangsspannung kann ĂŒber den frontseitigen Kippschalter ausgewĂ€hlt werden, der Ladevorgang wird ĂŒber eine Glimmlampe an der Front angezeigt, die je nach ausgewĂ€hlter Ausgangsspannung unterschiedlich hell leuchtet. Des Weiteren besitzt das GerĂ€t eine PrimĂ€rsicherung, die ohne Ăffnen des GehĂ€uses gewechselt werden kann. Was positiv nach dem Ăffnen des soliden StahlblechgehĂ€uses auffĂ€llt, ist der sehr schöne Verarbeitung des GerĂ€tes. Zum Lieferumfang des GerĂ€tes gehörten noch zwei Anschlusskabel mit Batterieklemmen.
Ladefix GL-E12-6/2,5Bu (6 V & 12 V / 2,5 A)
Die Autobatterie-LadegerĂ€te der LADEFIX-Serie wurden in den 1980er Jahren im VEB EAW Elektronik Dresden produziert (Kombinatsbetrieb des EAW Treptow, heute ESGO GmbH). Bei der Typenbezeichnung zeigte sich der Betrieb wieder Ă€hnlich kreativ wie andere DDR-Hersteller mit dem Klappfix, Stromfix, Multifix, Unifix, Polyfix, Combifix, PrĂŒffix und Kittifix fĂŒr DDR-CampinganhĂ€nger, -Kabeltrommeln, -RĂŒhrgerĂ€te, PhasenprĂŒfer und Alleskleber. Von der schlichten, aber sehr zuverlĂ€ssige LADEFIX-Serie gab es die kleinen 2,5A- sowie die groĂen 4A- und 6,3A-GerĂ€te. Der kleine Ladefix GL-E12-6/2,5Bu liefert eine Ausgangsspannung von 6 V oder 12 V mit 2,5 A. Die Ausgangsspannung kann ĂŒber den frontseitigen Schiebeschalter ausgewĂ€hlt werden, der Ladevorgang wird ĂŒber eine Soffitte an der Front angezeigt. Des Weiteren besitzt das GerĂ€t je eine Ein- und Ausgangssicherung, die â wie die Soffitte â ohne Ăffnen des GehĂ€uses gewechselt werden können. Der Ladefix 2,5 wurde in der DDR fĂŒr 72,50 M vertrieben.
Neben dem regulĂ€ren Vertrieb in der DDR wurde der Ladefix GL-E12-6/2,5Bu auch im GENEX-Katalog angeboten. Ăber die GENEX Geschenkdienst GmbH konnten BundesbĂŒrger DDR-Waren aller Art gegen D-Mark erwerben und diese dann als Geschenk direkt an DDR-Adressen liefern lassen. Dieses fĂŒr den DDR-AuĂenhandel wohl sehr eintrĂ€gliche GeschĂ€ft wurde ĂŒber die Jauerfood Kopenhagen vermittelt, die auch die Bestellhotline mit dĂ€nischer Landesvorwahl betreute. Das GerĂ€t findet sich im Katalog von 1986 fĂŒr 39,- DM statt 72,50 DDR-Mark. Statt des eigentlich angebotenen Ladefix 2,5 findet sich auf dem Bild neben dem Ladefix 4 ein Ladefix 6,3.
Ladefix GL-E12-6/4Bu (6 V & 12 V / 4 A)
Neben den kleinen 2,5A-GerĂ€ten gab es noch die 4A- und 6,3A-GerĂ€te mit gröĂerem GehĂ€use. Der Ladefix GL-E12-6/4Bu liefert eine Ausgangsspannung von 6 V und 12 V bei einer Stromleistung von bis zu 4 A. Der verbaute Trafo entspricht dem des Modellbahn-Trafos FZ1, jedoch ohne drehbaren SekundĂ€rspulen-Abgriff. Die Ausgangsspannung kann ĂŒber den frontseitigen Schiebeschalter ausgewĂ€hlt werden, der Ladevorgang wird ĂŒber eine Soffitte an der Front angezeigt. Des Weiteren besitzt der Ladefix 4 eine Ein- und zwei Ausgangssicherungen, die ohne Ăffnen des GehĂ€uses gewechselt werden können. Das GerĂ€t wurde in der DDR fĂŒr 99,- M vertrieben.
Ladefix GL-2-E12-6/4Bu (6 V & 12 V / 4 A)
Der Ladefix GL-2-E12-6/4Bu entspricht prinzipiell dem zuvor beschriebenen GL-E12-6/4Bu. Er besitzt jedoch eine zusÀtzliche Plastikabdeckung an der Front, hinter der sich neben der Schmelzsicherung auch die Anzeige-Soffitte befindet. Zum Wechseln der Lampe muss somit nicht mehr das komplette GehÀuse geöffnet werden.
Neben dem regulĂ€ren Vertrieb in RFT-GeschĂ€ften der DDR wurde der Ladefix GL-2-E12-6/4Bu auch ĂŒber die GENEX Geschenkdienst GmbH in Westdeutschland angeboten. Das GerĂ€t findet sich im Katalog von 1986 fĂŒr 49,- DM statt 99,- DDR-Mark (Bild rechts).
Ladefix GL-E12/4-0,05Bu (12 V / 50 mA & 4 A)
Der Ladefix GL-2-E12-6/4Bu entspricht prinzipiell dem zuvor beschriebenen Ladefix GL-2-E12-6/4Bu mit auĂenliegender Soffitte. Er liefert jedoch nur noch eine feste Ausgangsspannung von 12 V, die aber zwischen 4A-Aufladung und 50mA-Erhaltungsladung umgeschaltet werden kann. Das GerĂ€t eignet sich somit nicht mehr fĂŒr die seinerzeit noch recht verbreitete 6V-Trabis, simson-Schwalbe-Mopeds und SR 50/51 mit 6V-Anlage.
Ladefix GL-3-E12-6/6,3Bu (6 V & 12 V / 6,3 A)
Im Ladefix GL-3-E12-6/6,3Bu mit einem Ladestrom von bis zu 6,3 A wurden im Gegensatz zum an sich gleichgroĂen Ladefix GL-2-E12-6/4Bu (4 A) ein gröĂerer Netztransformator, statt des Selengleichrichters zwei Gleichrichterdioden des Typs SY171/20, eine zusĂ€tzliche Ladestandanzeige und drei getrennte Sicherungshalter verbaut.
P I K OÂ Â S o n n e b e r g
Mindestens seit den 1960er Jahren und vermutlich auch frĂŒher wurden im VEB PIKO Sonnenberg parallel zu den Modelleisenbahnen auch die passenden Trafos produziert.
Typ ?
Der erste mir bekannte Modellbahntrafo aus DDR-Produktion trĂ€gt weder eine Hersteller- noch eine Typenangabe. Auf dem schwarz lackierten StahlblechgehĂ€use mit Griff findet sich nur die Beschriftung "Der feinstufige Electric-Transformator mit KurzschluĂauslösung⊠âŠ4 deutsche Patente" Der 13-stufige Transformator liefert eine Gleichspannung von 6 bis 22V in 13 Stufen und verrĂ€t seine DDR-Herkunft eigentlich nur durch das typische Symbol mit der "1" in einem Dreieck. Der Wechsel der Fahrtrichtung erfolgt noch ĂŒber einen separaten Umschalthebel an der Front.
ME 002 g
Der erste nachweislich in Sonneberg produzierte Transformator ist der ME002g aus den 1960er Jahren. Das GerĂ€t mit braunem BakelitgehĂ€use liefert eine Gleichspannung von 1,7 bis 12V in mehreren Stufen, die zusammen mit der Fahrtrichtung erstmals ĂŒber einen gemeinsamen Drehregler gewĂ€hlt werden kann. Des Weiteren stellt das GerĂ€t eine Wechselspannung von 16V fĂŒr das gesamte Zubehör bereit (Beleuchtung u.Ă€.). Als Kurzschlusssicherung besitzt der Trafo zwei GlĂŒhlampen, die als Verbraucher jeweils parallel zu den AusgĂ€ngen geschaltet wurden und den Kurzschluss somit auch gleich anzeigen.
PIKO FZ1 ME005
In den 1970er Jahren folgte dann der kurzschlussfeste Modellbahntrafo ME005 mit der Zusatzbezeichnung FZ1 (Kurzform von Fahrleitung(?) & Zubehör Typ 1). Das GerĂ€t entspricht in der Ausstattung komplett dem VorgĂ€nger ME002g. Der verbaute Transformator gleicht fast komplett dem des groĂen 4 A-Autobatterie-LadegerĂ€tes Ladefix, er besitzt aber zusĂ€tzlich einen drehbaren SekundĂ€rspulen-Abgriff. Das GerĂ€t gab es in verschiedenen GehĂ€usefarbtönen, blieb aber ansonsten bis in das Jahr 1990 unverĂ€ndert.
PIKO FZ2 1763
Der Modellbahntrafo PIKO FZ2 1763 entspricht in der Ausstattung und Bedienung eigentlich komplett dem zuvor beschriebenen FZ1 und wurde Ende der 1980er Jahre auch parallel zu diesem produziert. In dem etwas kleineren GehÀuse wurde jedoch ein schwÀcherer Transformator mit 1,0 A statt 1,2 A verbaut.
F2 Typ 545/210
Parallel zum FZ1 produzierte der VEB PIKO Sonneberg den ebenfalls kurzschlussfesten F2 Typ 545/210. Wie es sich schon an der Typenbezeichnung F2 (Fahrleitung Typ 2) erkennen lĂ€sst, besitzt das GerĂ€t keinen Zubehöranschluss mehr. AuĂerdem wurde ein einfacherer Trafo mit 0,6 statt 1,2A verbaut, dessen SekundĂ€rspule statt eines Schleifkontaktes sechs Spannungsabgriffe besitzt.
Hierdurch liefert das GerĂ€t die Ausgangsspannung von 2 bis 12 V in sechs festen Stufen. Der Phasenwechsel zum Ăndern der Fahrtrichtung ist wie beim groĂen GerĂ€t möglich. Die selbstgenerierende Kurzschlusssicherung besteht nach wie vor, wenn auch ohne Lampe. Das GerĂ€t wurde spĂ€ter mit etwas verĂ€ndertem GehĂ€use (andere Verschraubung sowie Kontaktklemmen) und in grau oder braun (oberes Bild Mitte) ausgeliefert. Der Modellbahntrafo F2 wurde ĂŒber VĂLKNER auch in Westdeutschland vertrieben.
In einer Anzeige der Zeitschrift Funkschau 13/1983 heiĂt es zum âEisenbahn-Fahrtrafo 0-12V= Typ MOBA-8110-FTRâ, der fĂŒr 36,50 DM angeboten wurde: â220V-FahrstromgerĂ€t fĂŒr alle Gleichstrom-Modelleisenbahnen (TRIX/Fleischmann/Arnold, Minitrix/ROCO/PIKO/TT usw.), Fahrspannung stufenlos einstellbar von 2 â 12 V, Vor- und RĂŒckwĂ€rtsfahrt ĂŒber Mittelstellung Null, Abgabe: 0,6 A, bei Ăberlast schaltet Ăberstromsicherung ab und nach einigen Sekunden wieder ein! Hellgraues PultgehĂ€use (132 x 113 x 44 mm), mit KlemmanschlĂŒssen und 2m langer Netzleitung.â.
Noch bis mindestens 1990 wurde der F2 ĂŒber CONRAD electronic fĂŒr mittlerweile 14,50 DM vertrieben. Im Hauptkatalog 1990 heiĂt es zum âModellbahntrafo F 2â, der mit der Bestell-Nr. 495760 angeboten wurde: âDer Regeltrafo eignet sich hervorragend fĂŒr den Betrieb von Gleichstromeisenbahnen oder vielen anderen elektrischen Spielzeugen. Die Kurzschlusssicherung unterbricht den Stromkreis bei Ăberlast und ist wenige Sekunden nach Beseitigung der Ăberlast wieder betriebsbereit. Technische Daten: Anschlussspannung (primĂ€r): 220 V~, Ausgangsspannung regelbar von -0 V bis -12 V= und +0 V bis +12 V=, maximale Stromabgabe 0,6 A, Leistung 7,2 VA, Abmessungen (B x H x T) 133 x 113 x 45 mm, nur fĂŒr trockene RĂ€ume.â.
F2 Typ 545/210 rallye
Des Weiteren gab es vermutlich fĂŒr den Betrieb von Modellauto-Rennbahnen noch den F2 Typ 545/210 rallye mit einer festen Ausgangsspannung von 12 V.
TT start Typ 545/209
Die kleinste AusfĂŒhrung unter den PIKO-Trafos war wiederum der TT start Typ 545/209 mit 3,5 bis 9 V und 0,2 A.
PIKO Junior Typ 1762
Etwas spĂ€ter folgte dann der PIKO Junior Typ 1762, der noch bis mindestens 1990 produziert wurde. Allen GerĂ€ten gemeinsam ist wohl die recht hohe Westexportquote. Neben den 230 V-Modellbahntrafos gab es noch verschiedene Steuerungen mit Batteriebetrieb, die ich hier aber nicht weiter aufgefĂŒhrt habe.
E l e k t r o m o t o r e n w e r k  G ö l l i n g e n
RT 85/OW
Der Spielzeugtransformator RT 85/OW wurde Ende der 1950er Jahre im VEB Elektromotorenwerk Göllingen produziert und liefert eine stufenlos regelbare Wechselspannung von 14 bis 24 V mit Phasenwechsel (zum Richtungswechsel der Bahn) sowie parallel eine Wechselspannung in den Bereichen 6, 18 sowie 24 V mit bis zu 1,6 A. Auf eine Gleichrichterschaltung wurde noch verzichtet.
RT 85/OG Gigant
Der Spielzeugtrafo RT 85/OG wurde um 1961 als Nachfolger des RT 85/OW mit identischem GehĂ€use produziert. Im Gegensatz zum VorgĂ€nger besitzt er einen Gleichrichter und liefert eine stufenlos regelbare Spannung von 6 bis 16 V sowie eine Festspannung von 6, 18 und 24 V mit bis zu 1,3 A (30 W). Die Typenbezeichnung orientiert sich offensichtlich etwas an den Sonneberger Röhrenradios (xx/x G bzw. âW).
VEM E 220 G12/0,1B
Das Steckernetzteil VEM E 220 G12/0,1B liefert eine Gleichspannung von 6 oder 12 V mit 100 mA, welche sich durch geÀnderte Beschaltung im Inneren auswÀhlen lÀsst.
E l e k t r o a p p a r a t e b a u  B a n n e w i t z
ZWL-1/59
Das ZWL-1/59 aus dem VEB Elektroapparatebau Bannewitz dient zur Ladung des NVA-Standard-Akkus EST 62 (Typ 0908.1), wie er z.B. im ZW 59 zum Einsatz kam (siehe sonstige DDR-GerĂ€te). Alternativ kann auch die komplette Mehrzweckleuchte eingesetzt werden. Die Spannungsversorgung erfolgt wahlweise ĂŒber das 230 V-Stromnetz oder das 12V-Fahrzeugbordnetz. Ein Wechsel auf 110/120 V Netzspannung ist durch einfaches Umlöten ebenfalls möglich. Die Lade-Ausgangsspannung betrĂ€gt 2,5 V, die Ladezeit eines EST 62 laut Beschriftung 12 Stunden.
ZWL-4/59
Das ZWL-4/59 ermöglicht die Ladung von vier Akkus des Typs EST 62 bzw. von vier kompletten Mehrzweckleuchten ZW 59 (siehe sonstige DDR-GerĂ€te). Die Ladeeinheit wurde in einem verschlieĂbaren Koffer aus olivgrĂŒnem Miramid verbaut. Das erste Highlight des GerĂ€tes steigt dem Nutzer schon beim Ăffnen dieses Koffers in die Nase. Zumindest kann mein GerĂ€t von 1978 seine Herkunft mit dem typischen â aber wohl selten so deutlichen â DDR-Plastik-Duft nicht leugnen. Im Inneren finden sich vier Ladeschalen, in die entweder der Akku EST 62 oder die komplette Leuchte ZW 59 eingelegt werden kann. Neben diesen Schalen findet sich ein 230 V-Netzkabel und ein 12 V-Bordnetzkabel, auĂerdem vier Taste mit einem zugehörigen LĂ€mpchen zur Akkustandskontrolle sowie ein Sicherungshalter. Im GehĂ€usedeckel gibt es ein Fach fĂŒr ErsatzlĂ€mpchen, -sicherungen und -kontaktstifte. AuĂerdem wurde hier der recht ĂŒberschaubare Schaltplan eingeklebt. Das GerĂ€t besteht eigentlich nur aus einem Transformator mit vorgeschalteter Hauptsicherung, dahinter eine Dioden-BrĂŒckenschaltung, ein Spannungsteiler, das BetriebslĂ€mpchen und die vier Minus-Kontakte sowie die vier Unterbrechertasten vor den Pluspolen mit gemeinsamem LĂ€mpchen zur Akkustandskontrolle. Im Schaltplan ist auch der mögliche Wechsel auf das 110/120 V-Netz oder 24 V-Bordspannung beschrieben. An der GehĂ€useauĂenseite finden sich das BetriebslĂ€mpchen sowie ein ausfĂŒhrlich gehaltenes Typenschild.
P G H   R u n d f u n k â F e r n s e h e n   N i e d e r d o r f / E r z .
S5 A/G
Das Netzteil S5 A/G wurde in den 1960er Jahren im PGH Rundfunk-Fernsehen Nierdorf im Erzgebirge produziert. Es liefert eine eine Gleichspannung von 6 V mit bis zu 0,8 A (5 VA). Das MetallgehÀuse entspricht dem des Netzteils SG 6A zum Kofferradio Stern Sonneberg.
s o n s t i g e  N e t z t e i l e  &  L a d e g e r À t e
GCN 12 â Netzteil fĂŒr den LCS 1010, LCS 1020 & LCS 2010, produziert 1989
GCN 6/12 â Festspannungsnetzteil, produziert 1989
SG 6A â Netzteil Stern Sonneberg, produziert in den 1960er Jahren
SNT 3000 â Netzteil fĂŒr das SRC 3001, 230 V~ > 12 V= / 650 mA
UNW 71-S
Das Netzteil UNW 71-S wurde als ErgÀnzung zum FunkgerÀt UFT 721 im Funkwerk Köpenick produziert. Das bereits vom Kofferradio Stern Elite bzw. Automatik bekannte GehÀuse gab es mit Plastikfront oder Kunstlederbezug.
Die Natur wĂŒrde das Aussterben des Menschen problemlos ĂŒberleben.


















.jpg/picture-200?_=197ea94c1f8)
.jpg/picture-200?_=197ea94be10)
.jpg/picture-200?_=197ea94ba28)

.jpg/picture-200?_=197ea948378)
.jpg/picture-200?_=197ea947f90)

.jpg/picture-200?_=197ea941618)
.jpg/picture-200?_=197ea940e48)
.jpg/picture-200?_=197ea941230)


.jpg/picture-200?_=197ea9473d8)
.jpg/picture-200?_=19956b1ae18)
%20CONRAD-Katalog%201992.jpg/picture-200?_=197ea941de8)



.jpg/picture-200?_=19951dc2fa0)




.jpg/picture-200?_=197ea9421d0)


.jpg/picture-200?_=197ea946820)
.jpg/picture-200?_=197ea945c68)

.jpg/picture-200?_=197ea946438)

.jpg/picture-200?_=197ea945c68)
.jpg/picture-200?_=197ea9444f8)



.jpg/picture-200?_=197ea944cc8)






.jpg/picture-200?_=197ea88bbd8)
.jpg/picture-200?_=197ea88b7f0)

%201.%20Ausf%C3%BChrung.jpg/picture-200?_=19851378ea0)

%202.%20Ausf%C3%BChrung.jpg/picture-200?_=197ea88b408)












%20CONRAD-Katalog%201992.jpg/picture-200?_=197efa5c520)
%20CONRAD-Katalog%201992.jpg/picture-200?_=197efa5c908)



.jpg/picture-200?_=197eed5bb50)

.jpg/picture-200?_=197eed5b380)














































.jpg/picture-200?_=197efa8c2c0)









